Häufige Fehler

Vergessen alle: Diese Gartenarbeiten stehen im Juni an

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Juni, Sonne, Beine hoch? Bloß nicht! Damit Ihre grüne Oase jetzt nicht im Chaos versinkt, sondern richtig aufblüht, heißt es: Ärmel hochkrempeln. Wir verraten, welche wichtigen Aufgaben Sie jetzt auf keinen Fall verschlafen sollten.
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Im Juni zeigt sich der Garten von seiner schönsten Seite. Doch damit Blumen, Gemüse und Sträucher ihr volles Potenzial entfalten, sind jetzt die richtigen Pflegemaßnahmen gefragt. Wer zur richtigen Zeit schneidet, gießt und düngt, kann sich auf üppiges Grün und eine besonders ertragreiche Ernte freuen. Wir verraten die wichtigsten Gartenarbeiten im Juni, inklusive Profi-Tricks.

Die richtige Rasenpflege

Im Juni gibt das Gras richtig Gas. Ein wöchentlicher Schnitt ist jetzt Pflichtprogramm. Doch Vorsicht: Die ideale Schnitthöhe liegt bei 4 bis 5 Zentimetern. Wenn das Thermometer dauerhaft über 30 Grad klettert, sollten Sie das Gras unbedingt etwas länger stehen lassen (ca. 6 Zentimeter) und das Mähen in der Mittagssonne komplett einstellen. Die längeren Halme werfen Schatten auf den Boden und verhindern, dass die Wurzeln verbrennen.

Vergessen Sie das allabendliche Tröpfchen-Gießen. Wässern Sie den Rasen lieber nur ein- bis zweimal pro Woche, dafür aber durchdringend (etwa 20 bis 25 Liter pro Quadratmeter). Der beste Zeitpunkt dafür ist der frühe Morgen.

Tomaten und Gurken ausgeizen

Ihre Tomaten- und Gurkenpflanzen wachsen bei dem warmen Wetter momentan rasend schnell? Dann ran an die Schere. Beim sogenannten Ausgeizen von Tomaten werden die überflüssigen Seitentriebe in den Blattachseln entfernt. So wird die Pflanze luftiger und trocknet nach einem Regenschauer schneller ab. Das ist der beste Schutz gegen die gefürchtete Kraut- und Braunfäule.

Zudem pumpt die Pflanze ihre ganze Energie nun direkt in die Fruchtbildung. Auch Gurken profitieren extrem von diesem Ausdünnen, da so viel mehr Licht an die knackigen Früchte gelangt.

Unkraut entfernen

Wo Sonne und Regen sich abwechseln, feiern auch ungebetene Gäste im Beet ihre Rückkehr. Regelmäßiges Jäten ist im Juni leider absolute Pflicht.

Tipp: Machen Sie sich nicht den Rücken kaputt, sondern warten Sie auf den nächsten Sommerregen. Wenn der Boden schön weich und feucht ist, lässt sich Unkraut mitsamt der hartnäckigen Wurzel viel leichter herausziehen. Verteilen Sie zudem eine Schicht Rindenmulch oder Rasenschnitt zwischen Ihren Pflanzen. Das unterdrückt nicht nur neues Unkraut, sondern hält auch die Feuchtigkeit wie ein Schwamm im Boden.

Formschnitt für Sträucher und Hecken

Ende Juni (oft rund um den Johannistag am 24. Juni) ist traditionell der ideale Zeitpunkt für den ersten Formschnitt Ihrer Hecken wie Buchsbaum, Liguster oder Hainbuche. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie die Hecken nicht zu radikal zurückschneiden oder gar auf den Stock setzen. Vor dem Einschalten der Heckenschere sollten Sie unbedingt das Innere der Hecke auf brütende Vögel oder versteckte Nester kontrollieren.

Balkon- & Kübelpflanzen pflegen

Geranien, Petunien und Co. starten jetzt in ihre Hauptblütezeit. Um diese Farbexplosion bis in den späten Sommer zu erhalten, brauchen Ihre Topfpflanzen ordentlich Futter. Düngen Sie sie regelmäßig und zwicken Sie verwelkte Blüten ab, so regen Sie die Pflanze dazu an, neue Knospen zu bilden.

Werfen Sie bei der Pflege auch immer einen genauen Blick unter die Blätter: Bei trockener, warmer Witterung vermehren sich Schädlinge wie Blattläuse und Spinnmilben jetzt rasend schnell. Wer sie früh entdeckt, kann oft noch mit Hausmitteln eingreifen, bevor die Pflanze leidet.

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