Bundesliga

5:1 - Tabakovic wird bei Bullen-Gala zum Rapid-Schreck

Dreimal in Folge hatte Rapid Salzburg mit 1:0 den Zahn gezogen – diesmal platzte den Bullen endgültig der Kragen! Die Hausherren gingen mit ordentlich Wut im Bauch ins Duell und zerlegten die Hütteldorfer förmlich. Nach gerade einmal 21 Minuten war die Partie dank Doppelpacker Haris Tabakovic praktisch entschieden, am Ende setzte es für Rapid eine 1:5-Abfuhr. Die Elf von Danny Röhl beglich damit nicht nur die alte Rechnung, sondern schob sich auch in der Tabelle an den Wienern vorbei.
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Während man bei Austria und WSG etwas länger auf die Torchancen warten musste, brannte es zwischen Salzburg und Rapid schon nach wenigen Minuten. Traumstart für die Hausherren – und einer wurde dabei zum Schrecken der Hütteldorfer: Haris Tabakovic!

Schon nach vier Minuten schlug der Torjäger zu. Kitano drehte sich stark auf und fand Tabakovic völlig frei an der Strafraumkante. Der Bosnier zirkelte den Ball traumhaft ins linke obere Eck – 1:0!

Die Wiener schüttelten sich kurz. Haidara versuchte es aus rund 18 Metern, doch wirklich gefährlich wurde es nicht. Salzburg dagegen zeigte gnadenlose Effizienz. Der zweite Schuss, der zweite Treffer: In der 15. Minute legte Schmid flach in den Strafraum. Tabakovic kam am Fünfer zum Abschluss, Raux-Yao blockte noch. Die Kugel landete bei Veratschnig. Der Kapitän hämmerte das Leder aus sechs Metern in den Winkel – 2:0!

VAR verhindert Tabakovic-Hattrick

Und Rapid bekam Tabakovic einfach nicht zu packen. Dabei hatten die Hütteldorfer den Goalgetter vor dem Kracher ganz oben auf dem Zettel. Genützt hat es nichts. In der 21. Minute war er schon wieder zur Stelle: Mazurek bediente den Bosnier, der sich den Ball in aller Ruhe herrichtete und mit einem herrlichen Schlenzer ins lange Eck auf 3:0 stellte.

Damit war der Torhunger aber noch nicht gestillt: In weiterer Folge hatten die Hütteldorfer sogar Glück, dass Tabakovic beim vermeintlichen 4:0 (26.) haarscharf im Abseits stand.

Bullen feiern Doppelpacker Haris Tabakovic. © GEPA

Baidoo macht 56 Sekunden nach Pause alles klar

Nach der Pause machten die Bullen gnadenlos weiter. Die Rapid-Defensive lud förmlich zum nächsten Treffer ein – und nach nur 56 Sekunden klingelte es erneut: Baidoo traf aus zwölf Metern zum 4:0 (46.). Seidls Hammer aus der zweiten Reihe ließ zwar kurz Hoffnung bei den Grün-Weißen aufkeimen, war am Ende aber nur noch Ergebniskosmetik – 1:4 (51.). Vor allem als Konate kurz vor Abpfiff noch auf 5:1 (90.) erhöhte.