Nach Verfolgungsjagd

5.260 Euro Strafe für E-Scooter-Rowdy (15)

© APA/GEORG HOCHMUTH
17 Verkehrsübertretungen bei der Flucht vor der Polizei beging in Favoriten ein 15-jähriger Afghane. Bei der Verfolgungsjagd fielen sogar zwei Schreckschüsse.
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Wien. Beamte der Bereitschaftseinheit Wien wurden Montagabend bei einer Aktion scharf in Favoriten auf zwei Jugendliche aufmerksam, zwischen denen offenbar ein Suchtgiftdeal lief. Als sich die Beamten näherten, stieg einer der Jugendlichen auf einen E-Scooter und ergriff die Flucht. Bei der anschließenden Verfolgungsjagd durch den Alfred-Böhm-Park sowie eine angrenzende Wohnhausanlage - bei der ein Polizist zur Waffe griff und in weiterer Folge zwei Schreckschüsse in Richtung einer Grünfläche in lockeres Erdreich abgab - konnte der Rowdy zunächst entkommen.

Im Zuge der anschließenden Fahndungsmaßnahmen wurde der Gesuchte wenig später erneut im Bereich der Favoritenstraße wahrgenommen, wo er sofort wieder mit dem E-Roller Gas gab. Schließlich gelang es weiteren Kräften der Bereitschaftseinheit, den 15-jährigen Afghanen beim Reumannplatz im Bereich des Amalienbades anzuhalten.

Bei einer anschließenden Überprüfung seines Scooters wurde mittels Rollentestung eine Geschwindigkeit von 41 km/h (statt der erlaubten 25 km/h) festgestellt. Im Zusammenhang mit der halsbrecherischen Flucht waren übrigens insgesamt 17 Verkehrsübertretungen festgestellt worden. Ein Schnellrichter erließ gegen den Teenie eine sofortige Strafverfügung in Höhe von 5.260 Euro.

Die weiteren Erhebungen zu dem ursprünglichen Verdacht nach dem Suchtmittelgesetz sind Gegenstand laufender Ermittlungen.