Entwarnung
Abklingender Trinkwasser-Alarm im Dunkelsteinerwald
Achtung: Nur für die Katastralgemeinde Krapfenberg liegt noch kein Ergebnis vor.
Am Montag waren in den Orten Himberg, Gansbach, Hessendorf und Krapfenberg Intestinale Enterokokken bzw. Coliforme Bakterien im Trinkwasser nachgewiesen worden. Die Bewohnerinnen und Bewohner mussten ihr Trinkwasser abkochen, während die Gemeinde an der Behebung des Problems arbeitete.
Ergebnis liegt vor
Bei einer erneuten Testung wurde in Himberg, Gansbach und Hessendorf laut Bürgermeister Josef Berger (ÖVP) keine Verunreinigung mehr festgestellt – das Wasser kann dort wieder normal verwendet werden. Ausständig ist weiterhin das Ergebnis für Krapfenberg.
Was Enterokokken bedeuten
Enterokokken werden in Trink-, Becken- und Badegewässern routinemäßig untersucht. Ihr Nachweis deutet mit hoher Wahrscheinlichkeit auf eine fäkale Verunreinigung hin, wodurch auch pathogene Mikroorganismen wie Bakterien, Viren oder Parasiten im Wasser vorhanden sein können. Für Trinkwasser gilt ein Grenzwert von 0 in 100 ml. Werden Enterokokken nachgewiesen, muss der Trinkwasserversorger eine Desinfektion mit zugelassenen Mitteln wie Chlor, Chlordioxid oder Hypochloritlauge vornehmen.