Schwierige Bergung

Absturz in Attersee: Zwei Leichen im Cockpit!

© Wasserrettung
Keine Hoffnung mehr für zwei junge Deutsche, die im Zuge einer Pilotenausbildung mit einer Propellermaschine im Attersee abgestürzt sind: Ihre Leichen wurden in 160 Meter Tiefe geortet.
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OÖ, Sbg. Nach der Ortung des abgestürzten Propellerflugzeuges im südlichen Bereich des Attersees an der wohl tiefsten Stelle bei Steinbach gab die Polizei am Donnerstag bekannt: Der Zweisitzer des Typs Tecnam P2002JFS war am Mittwoch um 11.25 Uhr aus bisher ungeklärter Ursache in den See gestürzt - Zeugen wollen davor einen Motoraussetzer gehört haben -, danach ging das Kleinflugzeug unter. Zwei verstorbene Personen seien bei der Ortung des Kleinflugzeugs im Cockpit entdeckt worden.

Die betroffene Tecnam P2002-JF war in Salzburg gestartet. © laumat.at, instagram

An Bord der Maschine, die zur Flotte der Skygate Academy in Wals-Siezenberg (eine Airlinepilotenschule mit Stipendium) gehört, sollen ein 20-jähriger Flugschüler und sein 25-jähriger Lehrer gewesen sein - beide Deutsche, die am Mittwoch von Salzburg aus gestartet sind. Nicht einmal eine halbe Stunde nach dem Start kam es zu dem Unglück. Mit Tauchrobotern und Sonargeräten wurde der See nach der Propellermaschine abgesucht. Mehrere Feuerwehren, Polizei, Rettungshubschrauber und das Rote Kreuz waren ebenfalls im Einsatz.

Wie oe24 berichtete, wurde das Wrack am frühen Abend rund 300 Metern vom Ufer in 160 Meter Tiefe lokalisiert. Die Bergung wurde von der Feuerwehr für Samstag angesetzt. Laut Polizei sei der Donnerstag ein zu kurzfristiger Termin und am Freitag sei laut Vorhersage das Wetter zu instabil, Gewitter sind gemeldet.