Passagiere evakuiert
Aggressive Gelsen kapern Ryanair-Maschine kurz vor Start
Immer wieder erleben Passagiere auf einem Ferienflug, dass sie verspätet am Ziel ankommen. Die Gründe hierfür sind vielschichtig, wie etwa ein späterer Startslot, wetterbedingte Verzögerungen oder technische Probleme. Tierische Gäste an Bord gehören hingegen nicht zu den üblichen Gründen.
Doch genau das mussten Passagiere von Ryanair-Flug FR1423 von Mailand nach Alicante am Freitag erleben. Ein Gelsenschwarm machte das rechtzeitige Abheben unmöglich. Die Insekten breiteten sich in Windeseile im ganzen Flieger aus, weshalb die Maschine schließlich evakuiert werden musste.
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Crew kämpft gegen Insekten
Auf Tiktok berichtet die Italienerin Alice Piscitelli über den Insekten-Wahnsinn an Bord der Maschine. Es sei eine "extreme Erfahrung" gewesen. "Ich habe noch nie so viele Mücken auf einmal gesehen." Laut italienischen Medien versuchte die Crew zunächst, mit Fliegenklatschen Herr der Lage zu werden. "Sie schalteten das Licht aus, um die Situation zu beruhigen." Schliesslich gab eine junge Frau jedoch an, allergisch gegen die Blutsauger zu sein. Also entschied die Crew nach rund einer halben Stunde, das Flugzeug zu räumen.
Zweiter Vorfall mit Mücken
Die Passagiere wurden auf einen anderen Flug umgebucht. Insgesamt habe sich die Reise durch das Insekten-Chaos um drei Stunden verlängert. Es war offenbar nicht der einzige Vorfall an diesem Tag, wie Rai berichtet. Ein Flug von Mailand nach Neapel hatte offenbar aufgrund derselben Problematik eine Verspätung von zwei Stunden. Eine Antwort auf eine Blick-Anfrage bei Ryanair zum Vorfall ist noch ausstehend.