Transfer-Poker
Alaba sagt Nein zu 3-Millionen-Euro-Deal
David Alaba ist weiterhin vereinslos – und offenbar nicht bereit, bei seinen finanziellen Vorstellungen große Abstriche zu machen. Wie der "Corriere dello Sport" nun berichtete, soll Lazio Rom dem 34-Jährigen zuletzt ein konkretes Angebot vorgelegt haben. Die Offerte: Drei Millionen Euro pro Saison. Alaba soll abgelehnt haben.
Damit bekommt der Transfer-Poker um den ÖFB-Kapitän eine neue Wendung. Lazio galt zuletzt als eine der heißesten Spuren. Die "Gazzetta dello Sport" hatte bereits von deutlich unterschiedlichen Gehaltsvorstellungen berichtet. Nun soll sogar ein konkretes Angebot auf dem Tisch gelegen haben – ohne Happy End.
Kein Europacup für ÖFB-Kapitän
Der Grund für Alabas Absage dürfte auch mit seinen bisherigen Bezügen zusammenhängen. Bei Real Madrid soll der Wiener zuletzt 22,56 Millionen Euro brutto pro Jahr verdient haben. Von solchen Summen ist ein neuer Vertrag in Europa zwar weit entfernt, doch offenbar will der 34-Jährige nicht um jeden Preis unterschreiben.
Manchester United soll wegen der hohen Gehaltsforderungen inzwischen Abstand nehmen. Und dann wäre da noch der FC Barcelona – allerdings bislang nicht mehr als ein Gerücht. Für Spekulationen sorgt vor allem die Verbindung zu Barça-Trainer Hansi Flick. Der Deutsche kennt Alaba bestens aus gemeinsamen Bayern-Zeiten, mit ihm feierte der Österreicher 2019/20 das Triple. Ob daraus tatsächlich ein Transfer wird, ist derzeit völlig offen.
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Fix ist dagegen: In der Champions-League-Ligaphase wird Alaba nicht mehr auflaufen. Die Kaderlisten sind bereits abgegeben, eine Nachnominierung ist erst ab der K.-o.-Phase möglich. Als vereinsloser Spieler kann der Verteidiger allerdings auch nach dem Ende der Transferfrist noch bei einem Klub unterschreiben.
United winkt ab, Lazio scheitert am Gehalt – und Barça bleibt vorerst nur ein heißes Gerücht. Der Alaba-Poker geht weiter!