Polizeieinsatz

Alarm: Zaun am Airport Leipzig durchbrochen

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Direkt neben abgestellten russischen Frachtflugzeugen wurde der Sicherheitszaun des Flughafens Leipzig eingerissenen - die Polizei befürchtet ein weiteres Anschlagsszenario, es kam zu einer kompletten Durchsuchung des Airport-Geländes.
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In der Nacht zum Sonntag ist am Flughafen Leipzig/Halle ein gewaltiges Loch im Sicherheitszaun entdeckt worden, die Polizei durchsucht seither das Gelände. Nach Angaben der Einsatzkräfte wurde das Loch gegen 23 Uhr festgestellt. Unklar bleibt, wodurch der Zaun beschädigt wurde und ob unberechtigte Personen das Airport-Gelände betreten haben oder hatten. Ein Fahrzeug, das den Zaun durchbrochen haben könnte, wurde zunächst nicht gefunden.

Zwei russische Frachtflugzeuge vom Typ Antonow sind in der Nähe des Tatorts geparkt, sie dürfen bereits seit zwei Jahren nicht mehr abheben.

Vorfall erinnert an Drohnen-Alarm

Airport-Sprecherin Therese Leverenz erklärte gegenüber Medien: "Nach dem sicherheitsrelevanten Vorfall wurde der Flugbetrieb auf der Nordseite des Flughafens eingestellt." Die Nordpiste, die vorwiegend dem Passagierverkehr dient, blieb gesperrt. Der Betrieb auf der Südpiste mit dem Logistikdrehkreuz, wo unter anderem zahlreiche Amazon-Frachtmaschinen landen, lief weiter.

Zahlreiche Polizeikräfte rückten an und durchsuchten das Areal systematisch. Der Vorfall erinnert an den schweren Sicherheitszwischenfall Anfang August: Damals entdeckte ein Flughafenbus-Lenker eine mit Sprengstoff präparierte Drohne in unmittelbarer Nähe ukrainischer Antonow-Frachtflugzeuge auf dem Gelände. Die Bundesregierung machte Russland für den mutmaßlichen Terrorversuch verantwortlich, Moskau wies die Vorwürfe zurück. Der Flughafen Leipzig/Halle gilt als wichtiger Logistikknoten, unter anderem für Frachttransporte.