Bürgerdialog

Als frisch gebackener Opa gab sich Stocker nochmals reumütig

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"Manches was mir gesagt wurde, hätte ich so nicht am politischen Plan gehabt", sagt Bundeskanzler Christian Stocker nach seiner Tour durch neun Bundesländer.
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Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) schloss am Dienstag seine Sommertour durch Österreich in Linz ab. Der frischgebackene Opa gab nochmals seine mehrfach thematisierte Entschuldigung für den "Kinder sind keine Arbeit"-Sager, der die Tour überschattet hatte, zum Besten.

Das Pensionssystem beschäftigt die Menschen – vor allem im Hinblick auf die kommenden Generationen. Es werde mit der ÖVP-SPÖ-Neos-Bundesregierung zu keiner Erhöhung des Antrittsalters kommen, versicherte der Kanzler im Linzer Mensagebäude vor rund 200 Menschen. Neben der Dürrehilfen für die Landwirte kamen auch der Fachkräftemangel sowie die Gehälter und Privilegien der Politiker zur Sprache.

Hornissentod war Thema

Der kürzliche Hornissentod des 32-jährigen Feuerwehrmannes aus dem Innviertel wurde gemeinsam betrauert. Ein Besucher erklärte, dass ein Sanitäter kein Gegenmittel verabreichen hätte dürfen, ein Ersthelfer hingegen schon. Stocker will das "Sanitätergesetz neu" vorantreiben. Eine dreijährige Ausbildung auf Fachhochschulniveau, wie dies in fast allen EU-Ländern üblich ist, könnte kommen.

Stockers Appell zum Abschied: "Wir sollten wieder mehr Lust auf Begegnungen bekommen."