Duell im Ländle

Altach empfängt Ried im 50. Pflichtspiel-Jubiläum

© APA/DIETMAR STIPLOVSEK
Der SCR Altach empfängt am Samstag die SV Ried zum 50. Pflichtspiel-Jubiläum: Die heimstarken Vorarlberger wollen ihre Serie ausbauen, während Ried den Platz in den Top sechs festigen will.
Zur Vollversion des Artikels

Der SCR Altach will in der Bundesliga nachlegen und den Rückstand auf die oberen Tabellenplätze weiter verkürzen. Drei Siege aus den jüngsten vier Pflichtspielen haben die Ländle-Truppe in der Meisterschaft und im Cup wieder voll auf Kurs gebracht. Am Samstag (17:00 Uhr/live Sky Sport Austria & oe24-Liveticker) empfangen die Vorarlberger im heimischen Schnabelholz die SV Ried. Die Oberösterreicher präsentierten sich zuletzt ebenfalls in starker Form und blieben in den vergangenen fünf Ligaspielen ungeschlagen.

Altachs Heimstärke trifft auf Rieder Erholungsbedarf

Altach-Trainer Ognjen Zaric warnte im Vorfeld vor der Hürde: "Wir wissen schon, dass wir auf ein Toplevel kommen müssen, um zu bestehen." Ein möglicher Vorteil für die Hausherren könnte die Frische sein: Die SV Ried musste unter der Woche im Cup über kräftezehrende 120 Minuten gehen und hatte einen Tag weniger Erholungszeit. "Wenn das ein kleiner Vorteil sein kann, dann umso besser", meinte Zaric mit Blick auf das 50. Pflichtspiel-Aufeinandertreffen beider Klubs.

Schnabelholz als uneinnehmbare Festung der Vorarlberger

Heimstärke im Schnabelholz: Die Altach-Fans wollen ihren Klub auch im kommenden Bundesliga-Duell gegen die SV Ried nach vorne peitschen, um die Serie vor heimischem Publikum auszubauen. © APA/DIETMAR STIPLOVSEK

Die Statistik spricht im eigenen Stadion klar für die Rheindörfler: Sämtliche neun Punkte sowie alle bisherigen zehn Saisontore holte der SCR Altach vor heimischem Publikum. Die Gäste aus dem Innviertel reisen jedoch mit breiter Brust und 15 Zählern auf dem Konto an – der beste Saisonstart der Rieder seit 2013. Trotz des knappen Cup-Aus unter der Woche gibt sich Mittelfeldakteur Martin Rasner optimistisch: "Die Situation in der Meisterschaft ist relativ gut für uns. Wir hatten zuletzt einen guten Lauf."