Sicherheit erhöht

Angst um Prinzessin Charlotte wegen Stalker

© Getty Images
Ein erschreckender Kriminalfall erschüttert das britische Königshaus: Der Stalker von Prinz Andrew hatte offenbar auch Prinzessin Kate und die kleine Prinzessin Charlotte im Visier.
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Es sind Details, die jedem Elternteil einen kalten Schauer über den Rücken jagen. Erst vor wenigen Wochen wurde Prinz Andrews Stalker festgenommen, nachdem er den in Ungnade gefallenen Royal bei einem Spaziergang nahe der Wood Farm in Sandringham verfolgt und bedroht hatte. Während der 39-jährige Täter auf seinen Prozess wartet, kamen bei einer ersten gerichtlichen Anhörung besorgniserregende Ermittlungsergebnisse ans Licht.

Wie die britische Zeitung The Telegraph berichtet, beschränkte sich die krankhafte Obsession des Mannes keineswegs nur auf den Ex-Herzog von York. Die Ermittler stießen bei der Auswertung seiner Daten auf zahlreiche Suchanfragen zu Prinzessin Kate und insbesondere zu ihrer elfjährigen Tochter, Prinzessin Charlotte. Besonders schockierend: Der Beschuldigte googelte parallel nach Waffen sowie nach konkreten Tötungsmethoden.

"Groll und Fixierung": Polizei schlägt Alarm

Die Behörden reagierten sofort auf die akute Bedrohungslage. Ein Sprecher der zuständigen Polizei von Suffolk erklärte vor Gericht, dass die digitalen Spuren ein gefährliches Verhaltensmuster und eine "gezielte Eskalation im Zusammenhang mit Stalking" aufzeigen. Der Mann lege einen tiefen "Groll und eine Fixierung auf das Thema" an den Tag.

Da die herkömmlichen Kautionsauflagen laut Polizei nicht ausreichten, um das eskalierende Risiko zu mindern, wurde eine einstweilige Schutzanordnung wegen Stalkings beantragt und bis zum Start des eigentlichen Strafverfahrens im August bewilligt.

Personenschutz für die Royal-Kinder massiv aufgestockt

Die königliche Familie zieht nach den Enthüllungen drastische Konsequenzen, um die jüngste Generation der Windsors abzuschirmen. Ein Insider verriet dem Telegraph: "Besorgniserregend war, dass sich das Verhalten eher auszuweiten als einzuschränken schien. Die Tatsache, dass Kinder in dem Fall erwähnt wurden, hat zu einer maßgeblichen Erhöhung der Sicherheitsvorkehrungen für die königlichen Kinder geführt, einschließlich der besonders schutzbedürftigen wie Charlotte."

Prinz Andrew © APA/AFP/LILLIAN SUWANRUMPHA

Die Ermittler stuften den Umfang der verdächtigen Suchanfragen als so gefährlich ein, dass die Mini-Royals ab sofort unter permanentem, verstärktem Sondereinsatz der Sicherheitskräfte stehen. Das gesamte Umfeld der Königsfamilie blickt nun mit großer Anspannung auf den Prozessauftakt im Spätsommer.