Gesundheitsschädlich

Asbest-Alarm: Jetzt auch auf Wiener Straßen!

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Der Asbestskandal aus dem Burgenland hat Wien erreicht. Greenpeace fand nach eigenen Angaben auf acht Straßen Asbeststeine im Asphalt – und spricht von der "Spitze des Eisbergs".
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Betroffen sind unter anderem die stark befahrene Rosenhügelstraße und die Triester Straße direkt an der Landesgrenze zu Niederösterreich.

Bis zu 500 Steinchen pro Quadratmeter

Auch mehrere Wohngassen in Liesing stehen unter Verdacht. Bis zu 500 Asbeststeinchen pro Quadratmeter zählte Greenpeace – ein geschätzter Asbestgehalt von ein bis fünf Prozent. Im Labor bestätigte sich der Verdacht: hoch krebserregender Amphibolasbest, "noch gefährlicher als in den 80ern", warnt Greenpeace-Sprecher Stefan Stadler.

In den Proben von der Rosenhügelstraße wurde im Labor Amphibolasbest gefunden. © ORF

Schotter aus dem Burgenland im Verdacht

Die Vermutung: Der belastete Schotter stammt aus mittlerweile geschlossenen burgenländischen Steinbrüchen. Greenpeace fordert rasche Sanierung stark befahrener Straßen.

Stadt Wien reagiert prompt

Die MA 28 lässt bereits umfangreiche Laboranalysen durchführen und hat die Kontrollen verschärft. Greenpeace lobt das schnelle Handeln – und schickt eine Watsche Richtung Burgenland: "Das sollte man sich dort zum Vorbild nehmen."