In Niederösterreich werden fünf weitere Asylheime geschlossen. Es handelt sich um Standorte in Groß Gerungs (Bezirk Zwettl), Krems, Wasenbruck in der Stadtgemeinde Mannersdorf (Bezirk Bruck an der Leitha), Unterwaltersdorf in der Gemeinde Ebreichsdorf (Bezirk Baden) und Wieselburg (Bezirk Scheibbs), teilte FPÖ-Landesrat Martin Antauer mit. Die Gesamtzahl der im Rahmen einer Evaluierung in den vergangenen Monaten geschlossenen Unterkünfte ist damit auf elf gestiegen.
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Die Kapazitäten der von der nunmehrigen Schließungsankündigung betroffenen Quartiere lagen laut APA-Recherchen großteils unter 20, die Unterkunft in Groß Gerungs war einst auf bis zu 60 Personen ausgelegt. Die jüngsten Belagszahlen waren in den Heimen jedoch weit unter den möglichen Kapazitäten.
"Der Schutz unserer Landsleute, unserer Frauen, Kinder und Familien steht für uns immer an erster Stelle. Wir Freiheitliche haben immer angekündigt, Niederösterreich als Asylstandort so unattraktiv wie möglich zu machen und den Sumpf aus Asyl und illegaler Migration trocken zu legen. Und wir Freiheitliche halten unsere Versprechen", betonte Antauer. Bereits zuvor waren die Heime in Michelhausen (Bezirk Tulln), Bruck an der Leitha, Schottwien (Bezirk Neunkirchen), St. Pölten, Tulln und Schrems (Bezirk Gmünd) geschlossen worden. (APA)