Ein Schock-Bericht aus England macht derzeit die Runde, dass der umstrittene FIFA-Präsident Gianni Infantino die WM privatisieren und Anteile um etwa 17 Milliarden Euro verkaufen will.
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Am Dienstagnachmittag wurde bereits dafür eine Tochtergesellschaft, die "FIFA Forward Enterprise" (FFE) gegründet, in der "kommerzielle Aktivitäten und das Veranstaltungsgeschäft der FIFA gebündelt werden".
US-Bank als Investor?
Dem Bericht zufolge gilt die US-Bank JP Morgan als potentieller Hauptinvestor für die neue Firma. Die Reaktion der UFA ließ nicht lange auf sich warten. "Damit wird eine Grenze überschritten, die die Führungsgremien des Fußballs niemals überschreiten sollten. Die UEA nimmt dies äußerst ernst. Das sollte auch jeder nationale Fußballverband tun", heißt es in einer veröffentlichten Erklärung.
Schon während der Endrunde stieg der Unmut in Europa mit den Handlungen von Infantino. Nun dürfte das Pulverfass Fußball endgültig explodieren. "Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Handelsgüter – insbesondere nicht, wenn keinerlei Transparenz darüber besteht, wer finanziell davon profitiert. Keiner von uns ist Eigentümer des Fußballs. Es steht der FIFA nicht zu, ihn zu verkaufen", heißt es weiter.