Expansion

AUA-Mutter Lufthansa: Milliardenbau und neue Jets

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Mindestens zehn neue Langstreckenflugzeuge sollen nach München kommen.
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Ungeachtet aller Krisen und Konflikte wollen die AUA-Mutter Lufthansa und der Flughafen München die internationale Bedeutung des zweitgrößten deutschen Airports mit einem Milliardenprojekt steigern. Der angekündigte Ausbau des zweiten Terminals für bis zu zehn Millionen zusätzliche Passagiere geht nun in die konkrete Planung. Das kündigten Flughafenchef Jost Lammers und Lufthansa-Drehkreuzmanager Heiko Reitz an.

Die Fluggesellschaft will demnach mindestens zehn neue Langstreckenflugzeuge in München stationieren und nach der für 2035 geplanten Eröffnung des Zusatzbaus von München aus eine ganze Reihe weiterer Ziele in Übersee anfliegen. Der von den Umlandgemeinden abgelehnte Bau einer dritten Startbahn ist dafür nach Lammers' Worten nicht notwendig.

"T-Stiel" allein soll so viele Fluggäste abfertigen wie Stuttgart

Flughafen und Lufthansa betreiben das zweite Terminal gemeinsam und wollen den geplanten 550 Meter langen Ausbau auch über ihr Gemeinschaftsunternehmen finanzieren. Nach ersten Schätzungen dürfte der Bau zwei Milliarden Euro kosten, eine genauere Berechnung gibt es noch nicht.

Das Projekt ist als "T-Stiel" bekannt, weil der Neubau wie der Stiel des Buchstaben T im rechten Winkel hinter das Terminal gesetzt werden soll. Dort sollen nach der Fertigstellung 12 große oder 22 kleinere Maschinen abgefertigt werden können und nach Worten des Flughafenchefs 8.000 bis 9.000 zusätzliche Beschäftigte arbeiten. Zehn Millionen zusätzliche Passagiere entsprechen in etwa den Fluggastzahlen des Stuttgarter Flughafens 2025.