Sanfte Hügel, dichte Wälder, aussichtsreiche Gipfel und wenig Verkehr: Das Joglland in der Oststeiermark zählt zu den schönsten Aktivregionen Österreichs. Wer Naturgenuss mit Bewegung verbinden möchte, findet hier ideale Bedingungen für einen Urlaub auf zwei Rädern. Besonders E-Biker schätzen die abwechslungsreiche Landschaft, die sportliche Herausforderungen ebenso bereithält wie entspannte Genusstouren mit beeindruckenden Panoramablicken.
Auf den "Großen Gogl"
Das Herzstück des regionalen Radangebots ist die legendäre Strecke "Der große Jogl". Mit 193 Kilometern Länge und mehr als 5.400 Höhenmetern führt sie durch alle elf Gemeinden des Jogllands und zählt zu den längsten zusammenhängenden Radtouren der Steiermark. Dank moderner E-Bikes wird die mehrtägige Route auch für genussorientierte Radurlauber zum unvergesslichen Erlebnis. Über Forststraßen, Waldwege und ruhige Landstraßen geht es vorbei an Almen, aussichtsreichen Bergkämmen und traditionellen Gasthäusern. Immer wieder laden herrliche Aussichtspunkte wie Hochwechsel, Pretul oder Wildwiese dazu ein, eine Pause einzulegen und den Blick weit über die Oststeiermark schweifen zu lassen.
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Goldener Herbst für aktive Entdecker
Doch das Joglland begeistert nicht nur ambitionierte Radfahrer. Zahlreiche beschilderte Rad- und Wanderwege ermöglichen individuelle Touren für jedes Fitnessniveau. Besonders im Herbst zeigt sich die Region von ihrer schönsten Seite: Wälder leuchten in Gold- und Rottönen, klare Luft sorgt für Fernsicht, und die sanfte Hügellandschaft bietet eine eindrucksvolle Kulisse für aktive Entdeckungstouren. Nach einem Tag im Sattel locken regionale Spezialitäten, urige Hütten und familiäre Gastgeber zum Verweilen.
Zwischen Panorama und Pedalglück
Zwischen saftig grünen Wiesen, weitläufigen Wäldern, sanften Bergrücken und aussichtsreichen Gipfeln präsentiert sich das Jogelland als eine Radregion, die Genussradler ebenso begeistert wie ambitionierte Mountainbiker, Gravel- und Rennradfahrer.
Wenigzell gilt dabei als echter Geheimtipp mit einigen Einkehrmöglichkeiten
Direkt vom Dorfplatz aus führen insgesamt sieben Radtouren durch das Gemeindegebiet und in die abwechslungsreiche Landschaft des Jogllands. Die Routen sind beschildert, sofern sie nicht auf der bekannten Strecke "Der große Jogl" verlaufen. Damit eröffnet sich ein vielseitiges Revier für alle, die Bewegung in der Natur mit steirischem Lebensgefühl verbinden möchten. Herzstück des Angebots ist der "Große Jogl", der sich nicht nur mit dem Mountainbike, sondern auch mit dem Gravelbike entdecken lässt. Dazu kommen weitere Touren unterschiedlicher Länge und Schwierigkeit. Auch Rennradfahrer finden auf Grund des geringen Autoverkehrs ideale Bedingungen vor. Und weil in der Steiermark Bewegung und Genuss traditionell zusammengehören, liegen entlang der Wege zahlreiche Möglichkeiten zur Einkehr. BratlAlm, Wildwiesenhütte, Arzberghütte und Masenberger Olmstoll laden dazu ein, eine Tour mit regionalen Schmankerln zu krönen.
Aussichtsreiche Touren für jede Generation
Eine besonders aussichtsreiche Runde ist die Wildwiesenrunde. Vom Dorfplatz Wenigzell führt die Strecke zunächst über weite Teile des "Großen Jogl" bergauf Richtung Wildwiese. Über die Bergler Stubn geht es weiter Richtung "Toter Mann", ehe die Wildwiese erreicht wird. Hier wartet einer der schönsten Aussichtspunkte der Region. Wer den Aussichtsturm erklimmt, wird mit einem beeindruckenden Fernblick über die oststeirische Landschaft belohnt. Anschließend führt ein gut befahrbarer Trail zur Römerstraße und weiter bis zum Schneeland Wenigzell. Danach geht es wieder auf die Strecke des "Großen Jogl", bevor die Runde zurück nach Wenigzell führt. Eine Tour, die sportliche Passagen, Naturerlebnis und Panorama besonders schön miteinander verbindet. Familienradln. Deutlich gemütlicher präsentiert sich die 6,7 Kilometer lange Sanddornrunde. Mit rund 130 Höhenmetern und einer Fahrzeit von etwa einer Stunde ist sie ideal für Familien und Genussradler. Start und Ziel liegen direkt am Dorfplatz von Wenigzell. Die Sanddornrunde zeigt damit exemplarisch, was das Radangebot des Jogllands auszeichnet: überschaubare Distanzen, Naturerlebnis, die zum Stehenbleiben einladen und regionale Besonderheiten, denn man kommt bei den Sanddorngärten der Firma Sandicca vorbei. Dort lohnt sich eine Radelpause: Die Besucher können in die Welt des Sanddorns eintauchen und eine außergewöhnliche regionale Pflanze kennenlernen.
Zwei Hotels, zwei gute Startpunkte
Das Joglland Hotel Prettenhofer (www.jogllandhotel.at) in Wenigzell verbindet Naturerlebnis, Kulinarik und Erholung. Direkt vor der Hoteltür beginnen Wander- und Radwege, die durch die sommerliche Landschaft rund um Wenigzell führen. Nach der Tour wartet die Joglland Oase. Über einen Bademantelgang ist das Wenigzeller Hallenbad bequem erreichbar. Sport- und Wellnessbecken, Sauna, Dampfbad und Infrarotkabine bieten Gelegenheit, müde Muskeln zu entspannen.
Wer lieber kulinarisch regeneriert, findet im À-la-carte-Restaurant regionale und saisonale Spezialitäten – vom Joglland-Pfandl bis zum Forellenfilet oder steirischen Backhendelsalat. Für Radfahrer besonders praktisch: eine versperrbare Fahrradgarage und ein Waschplatz. So lässt sich das Bike am nächsten Morgen wieder bestens vorbereitet für die nächste Runde auf die Straße bringen.
In St. Jakob im Walde eignet der Landgasthof Pink (www.landgasthof-pink.at) für alle, die ihren Radurlaub mit Genuss und Erholung verbinden möchten. Die neuen Doppelzimmer Premium Natur schaffen einen wohnlichen Rückzugsort nach einem aktiven Tag. Auch an die Bedürfnisse von Radreisenden ist gedacht: Fahrräder können in einem versperrbaren Raum untergebracht werden, eine Ladestation steht ebenfalls zur Verfügung. Nach der Rückkehr kann man den Tag im Wellnessbereich – mit Infrarot, finnischer Sauna oder Sanarium ausklingen lassen.