Wichtiges Projekt

Augustin: Straßenzeitung wird digital

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Die Straßenzeitung "Augustin" reagiert in ihrem 31. Bestehensjahr auf sinkende Verkaufszahlen und bietet ab sofort neben der Print-Version eine Online-Ausgabe sowie ein digitales Dreimonatsabo an.
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Laut einer Aussendung gefährdet der allgemeine Rückgang bei Printmedien die Einnahmen der rund 500 Verkäuferinnen und Verkäufer in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Mit dem neuen Angebot soll nun auch gezielt ein jüngeres Publikum angesprochen werden.

Der Erwerb der digitalen Produkte erfolgt bargeldlos: Die Kundschaft scannt einen QR-Code auf dem Ausweis der Verkaufenden und gelangt so in einen Webshop, in dem auch gespendet werden kann.

Neue Methode - gleiches Prinzip

Bezahlt wird per Kreditkarte, PayPal, GooglePay, ApplePay oder EPS. Das faire Grundprinzip bleibt dabei völlig unangetastet: Auch beim Kauf der Onlineausgabe für vier Euro geht die Hälfte des Verkaufspreises direkt an die Verkäufer, die andere Hälfte an den Augustinverein. Das Geld kann wie gewohnt bar im Büro abgeholt werden, ein eigenes Bankkonto ist nicht erforderlich.

Die digitale Version lässt sich am Smartphone lesen und ist dank einer Vorlesefunktion sowie anpassbarer Schriftgröße barrierefrei. Zudem sind die bekannten Rätsel interaktiv lösbar. Die zugrundeliegende Open-Source-Software von "convive" wird bereits erfolgreich von anderen Straßenzeitungen wie "Hinz&Kunzt" genutzt. Die klassische Printausgabe bleibt von diesen Neuerungen unberührt und erscheint weiterhin alle zwei Wochen.