CL-Play-off

Ausgerechnet er! LASK trifft auf alten Schiri-Schreck

© SOPA Images/LightRocket via Getty Images
Ausgerechnet er ist wieder da! Wenn der LASK am Dienstag (21 Uhr/live auf Sky) im Champions-League-Play-off Celtic Glasgow empfängt, steht Schiedsrichter Szymon Marciniak im Mittelpunkt. Beim LASK dürfte der Name des Polen allerdings Erinnerungen wecken, die man lieber vergessen würde.
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Dabei ist die Ausgangslage ohnehin schon brutal genug: Nach dem 0:3 im Hinspiel brauchen die Linzer vor eigenem Publikum beinahe ein Fußball-Wunder, um doch noch in die Königsklasse einzuziehen. Dennoch lebt die Minichance – und mit ihr die Hoffnung auf eine magische Aufholjagd.

Doch Marciniak sorgt für eine pikante Nebenstory. Der Pole, der 2022 das WM-Finale leitete, pfeift bereits zum zweiten Mal ein Champions-League-Play-off-Heimspiel des LASK. Schon 2019 war er beim 0:1 gegen Club Brügge im alten Linzer Stadion der Mann mit der Pfeife.

Königlicher VAR-Frust von 2019

Damals wurde es richtig bitter: Marciniak entschied auf Elfmeter, Brügge verwandelte zum Siegestreffer. Noch ärgerlicher war die Situation wegen der damaligen VAR-Premiere in Österreich. Ausgerechnet die Technik streikte, eine mögliche Abseitsstellung vor dem Elfmeter konnte nicht geklärt werden. Im LASK-Lager sorgte die Szene für mächtig Frust.

Und auch das Rückspiel brachte keine Erlösung: Der LASK verlor in Belgien mit 1:2 und verpasste damit die Champions League. Ganz vorbei war die Europareise damals aber nicht – die Linzer zogen in die Europa League weiter. Auch diesmal wäre ein Aus gegen Celtic kein internationales Saisonende. Statt Königsklasse würde die Truppe von Double-Trainer Didi Kühbauer in der Europa League weiterspielen.