Die SPÖ kommt am Sonntag zu einer Krisensitzung zusammen. Dabei steht das Aus für Andreas Babler wohl fest – wer die SPÖ übernimmt, ist allerdings offen.
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Kommt es zur Rochade?
Eine neue Variante für die Babler-Ablöse wird jetzt aus führenden SPÖ-Kreisen ventiliert: Um Andreas Babler den Rückzug "schmackhaft" zu machen, könnte es zu einer roten Rochade kommen. Doris Bures könnte den Parteivorsitz übernehmen und Babler im Gegenzug das Amt des Dritten Nationalratspräsidenten übernehmen. Das wäre ein "gesichtswahrendes" Ausstiegsszenario für ihn. Der Haken: Bures weigerte sich bis zuletzt, die Partei zu übernehmen. Einige Länder-Granden versuchen aber noch immer, sie zu überreden. Bures ist heute übrigens nicht bei der Sitzung dabei. Sie ist mit einer Parlamentsdelegation in Afrika.
Kolportiert wurde am Sonntag auch, dass Kärntens Ex-Landeshauptmann Peter Kaiser die Partei übernehmen könnte, berichtet die "Kleine Zeitung". Kaiser - er wird in der SPÖ und anderen Parteien sehr geschätzt - könnte dann einen geordneten Übergang organisieren.