Vorhersage

Bauernregel: "Dann wird der Winter kalt und bitter"

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Der August gilt traditionell als Monat der großen Sommerhitze – und auch zahlreiche alte Bauernregeln beschäftigen sich mit den heißen Tagen.
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Besonders die sogenannten Hundstage, die vom 23. Juli bis zum 23. August dauern, spielen dabei eine wichtige Rolle.

Die bekanntesten Regeln

Eine der bekanntesten Regeln lautet: "Hundstage heiß – Winter lange weiß." Heiße Hundstage galten demnach als Vorzeichen für einen langen und schneereichen Winter. Eine ähnliche Weisheit besagt: "Ist’s von Petri bis Lorenzi heiß, dann bleibt der Winter lange weiß." Gemeint ist die Zeit vom 1. bis zum 10. August.

Auch für den August selbst gibt es eine klare Wetterweisheit: "Der August muss Hitze haben, sonst wird der Obstbaumsegen begraben." Dahinter steckt die alte Erfahrung, dass Wärme für das Ausreifen von Obst besonders wichtig ist.

Eine weitere Regel stellt ebenfalls einen Zusammenhang zwischen der Augusthitze und dem Winter her: "Fängt der August mit Hitze an, bleibt sehr lang die Schlittenbahn." Und auch diese Bauernregel klingt nach einem heißen Sommer: "Je mehr Dominikus schürt, je länger man im Winter friert."

Doch nicht jede Bauernregel sieht Hitze als gutes Zeichen. "Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter." Gewitter im August wurden demnach ebenfalls als Hinweis auf einen strengen Winter gedeutet.

Ob die alten Wetterweisheiten tatsächlich zuverlässige Vorhersagen liefern, ist allerdings eine andere Frage. Viele Regeln beruhen auf jahrhundertelangen Beobachtungen und sind regional unterschiedlich. Einen wissenschaftlich verlässlichen Zusammenhang zwischen heißem August und einem bestimmten Winterwetter gibt es nicht.