Maria Himmelfahrt

Bauernregel: "So der ganze Herbst sein mag"

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Der 15. August, Maria Himmelfahrt, gilt seit Jahrhunderten als wichtiger Lostag im bäuerlichen Kalender.
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Rund um diesen Termin entstanden zahlreiche Wetterregeln, die aus der Beobachtung der Natur abgeleitet wurden. Besonders häufig geht es dabei um die Frage, wie sich das Wetter nach der Monatsmitte und im weiteren Jahresverlauf entwickeln könnte.

Die wichtigsten Regeln

Eine der bekanntesten Regeln lautet: "Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so der ganze Herbst sein mag." Eine ähnliche Überlieferung stellt einen deutlich kürzeren Zeitraum in den Mittelpunkt: "Wie das Wetter am Himmelfahrtstag, so es noch zwei Wochen bleiben mag."

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Auch Sonnenschein wird am 15. August traditionell positiv gedeutet. So heißt es: "Mariä Himmelfahrt im Sonnenschein, bringt viel und guten Wein." Eine weitere überlieferte Variante lautet: "Scheint die Sonne hell und zart an Mariä Himmelfahrt, wird es schönen Herbst bedeuten."

Doch der Tag hat nicht nur mit Wetterprognosen zu tun. Eine Bauernregel nimmt die Landwirtschaft direkt in den Blick: "Wer Rüben will recht gut und zart, sä’ sie an Mariä Himmelfahrt." Und auch die Natur liefert an diesem Tag ein Zeichen: "Um Maria Himmelfahrt, das wisse, gibt es schon die ersten Nüsse."

Ob sonnig, bewölkt oder wechselhaft – nach den alten Bauernregeln lohnt sich am 15. August also ein besonders genauer Blick zum Himmel. Denn für die Menschen früher war Mariä Himmelfahrt ein wichtiger Orientierungspunkt für die Wochen und Monate, die noch vor ihnen lagen.