Wetter-Prognose
Bauernregel: "Stellt im August sich Regen ein ..."
Besonders der Regen spielt dabei eine große Rolle. Manche Regeln sehen nasses Wetter als Segen, andere warnen vor den Folgen zu viel Feuchtigkeit.
So heißt es etwa: "Augustregen wirkt wie Gift, wenn er die reifenden Trauben trifft." Für den Weinbau galt Regen während der Reifezeit als problematisch. Eine ganz andere Botschaft vermittelt dagegen die Regel: "Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein."
Auch die Stärke des Regens soll laut alter Bauernweisheit eine Bedeutung haben: "Je dicker die Regentropfen im August, je dicker wird auch der Most." Eine weitere Regel fällt dagegen deutlich nüchterner aus: "Nasser August macht teure Kost."
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Auch Gewitter spielen Rolle
Auch Gewitter kommen in den alten Wetterweisheiten vor. "Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter", lautet eine überlieferte Regel. Eine andere besagt: "Dem August sind Donner nicht Schande, sie nützen der Luft und dem Lande."
Für bestimmte Tage im August gibt es ebenfalls Regenregeln. Zum 5. August heißt es: "Oswaldtag muss trocken sein, sonst werden teuer Korn und Wein." Und für den 7. August ist überliefert: "An Sankt Afra Regen kommt für den Bauer ungelegen."
Die Bauernregeln sind historische Wetterweisheiten und keine wissenschaftlichen Vorhersagen. Doch gerade im August zeigen sie, wie genau frühere Generationen das Wetter und seine Auswirkungen auf Ernte, Wein und Landwirtschaft beobachteten.