Seit Jahrhunderten versuchen Bauernregeln, aus der Witterung im Hochsommer Rückschlüsse auf den Herbst oder sogar den kommenden Winter zu ziehen. Ob sie tatsächlich eintreffen, ist zwar umstritten – dennoch werden viele der alten Reime bis heute weitergegeben.
Die wichtigsten Regeln
Zu den bekanntesten August-Regeln zählt: "Bringt der August viel Gewitter, wird der Winter kalt und bitter." Tatsächlich startet der Monat in Österreich verbreitet mit Gewittern.
Ebenfalls weit verbreitet ist die Weisheit: "Ist’s in der ersten Augustwoche heiß, bleibt der Winter lange weiß." Beide Regeln sehen in einem heißen oder gewitterreichen August ein Vorzeichen für einen schneereichen beziehungsweise strengen Winter.
Daneben gibt es zahlreiche weitere überlieferte Bauernregeln für den August. So heißt es etwa: "Nasser August macht teure Kost.", "Was der August nicht vermocht, kein September mehr kocht.", "Stellt im August sich Regen ein, so regnet’s Honig und guten Wein." oder "Fängt der August mit Donnern an, er’s bis zum End nicht lassen kann." Ebenfalls bekannt sind "Nebel im August – ein kalter Winter." sowie "Wenn’s im August aus Norden weht, beständiges Wetter vor dir steht."
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Ob sich die Vorhersagen bewahrheiten, lässt sich wissenschaftlich nicht belegen. Trotzdem gehören die August-Bauernregeln bis heute zum festen Bestandteil des bäuerlichen Brauchtums und werden jedes Jahr aufs Neue mit Interesse verfolgt.