120-Meter-Steg
Baustart für Lentos-Rampe von Nibelungenbrücke in den Donaupark
Anfang Juli beschlossen, wird jetzt zu bauen begonnen: Ab Juli 2027 soll die neue 120 Meter lange Geh- und Radweg-Rampe für mehr Sicherheit im Linzer Stadtgebiet sorgen. Künftig gelangen Fußgänger und Radfahrer barrierefrei von der Nibelungenbrücke direkt in den Donaupark. Damit entfällt die Querung der Gefahrenstelle auf dem Schutzweg über die Untere Donaulände. Der Kostenrahmen für dieses von Stadt und Land gemeinsam finanzierte Projekt beträgt 3,4 Millionen Euro.
"Mit der neuen Rampe auf der Linzer Seite, der verbreiterten Rampe auf der Urfahraner Seite und dem neuen 3,1 Kilometer langen Radweg nach St. Margarethen setzen wir gemeinsam ein starkes Zeichen für eine moderne und sichere Radinfrastruktur entlang der Donau. Davon profitieren nicht nur die Menschen in der Region, sondern auch die vielen Gäste, die Linz über die Donau erreichen", sagt Verkehrslandesrat Günther Steinkellner (FPÖ).
Zeitplan bis Juli 2027
Drei aufgestellte Baustellentafeln weisen an der Doktor-Ernst-Koref-Promenade auf die Neuerungen hin. Gestartet wird die Bauphase am 14. September mit einer Pfahlgründung. Ab Jänner starten die Einhubarbeiten der Tragkonstruktion. Die Fertigstellung ist mit Juli 2027 mit dem Einhub des Brückentragewerkes geplant.
Auch interessant
Gefahrenstelle fällt weg
Die Konstruktion schwenkt so in Richtung Donau, dass sie zwischen den bestehenden Bäumen verlaufen kann. Das Stahltragwerk ruht auf Stahlbetonfundamenten mit Mikropfählen.
"Die schlanke Bauweise ermöglicht kurze Bauzeiten und fügt sich zurückhaltend in das Umfeld zwischen Nibelungenbrücke, Donaupark und Lentos ein. Ein Geländer aus Edelstahl sowie ein rutschfester Geh- und Radwegbelag ergänzen die Konstruktion. Eine in die Handläufe integrierte Beleuchtung leuchtet die Verkehrsfläche aus", sagt Verkehrsstadtrat Martin Hajart (ÖVP).