Er soll weg

Bayern knallhart! Star fliegt aus Kader

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Beim 2:1-Sieg im Supercup bei Borussia Dortmund stand Sacha Boey nicht im Kader des FC Bayern. Der Klub verschärft damit seinen Kurs gegenüber dem Außenverteidiger weiter.
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Sportvorstand Max Eberl erklärte die Entscheidung am Samstagabend auf BILD-Nachfrage damit, dass der Klub nicht mit dem 25-jährigen Franzosen plane und deshalb auf andere Spieler gesetzt habe. Dem Verteidiger wurde ebenso wie João Palhinha und Bryan Zaragoza bereits vor mehreren Wochen mitgeteilt, dass er trotz Vertrags bis 2028 in den Planungen von Trainer Vincent Kompany keine Rolle mehr spielt und sich einen neuen Verein suchen kann.

Eberl macht den Wechsel-Druck deutlich

Eberl kündigte zuletzt an, dass es für die Verkaufskandidaten "relativ hart und kompliziert" würde, wenn sie in München bleiben sollten. Trotz allem kam Boey in der Vorbereitung noch in mehreren Testspielen zum Einsatz und machte seine Sache dabei ordentlich. Zum ersten Pflichtspiel folgte jedoch die Kader-Streichung.

Nachwuchsspieler erhält den Vorzug im Kader

Eberl sagte am Samstagabend dazu: "Wir haben von Anfang an klar mit den drei Jungs (Boey, Palhinha, Zaragoza) kommuniziert und wenn du so ein Spiel hast, dann nimmst du die Spieler, mit denen du über die Saison hinweg planst." Statt Boey war in Dortmund beispielsweise der etatmäßige U23-Angreifer Maycon Cardozo dabei. Das Signal zeigt, dass die Münchner eher auf den Youngster als auf den französischen Verkaufskandidaten setzen.

Bisher keine Bewegung beim geplanten Verkauf

Was einen möglichen Verkauf von Boey angeht, dessen Marktwert laut "transfermarkt.de" bei 10 Millionen Euro liegt, gab es bis jetzt noch keine entscheidenden Bewegungen. Das Sommer-Transferfenster schließt am 1. September.