Mega-Prozess

Benko gegen Milliardär vor Gericht

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Signa-Gründer René Benko steht im neuen Prozess wegen schweren Betrugs und Krida ab 4. November in Innsbruck vor Gericht. Als Zeuge auftreten dürfte der frühere Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner-
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Die Justiz setzt die juristische Aufarbeitung rund um den gefallenen Signa-Gründer René Benko zügig fort. Am 4. und 5. November muss sich der Tiroler erneut vor dem Landesgericht Innsbruck wegen des Vorwurfs des schweren Betrugs sowie der betrügerischen Krida verantworten.

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Benko wieder vor Gericht: Haselsteiner soll als Zeuge kommen


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Schwere Betrugsvorwürfe rund um Haselsteiner-Millionen

Im Zentrum der Anklageschrift der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) stehen Vorwürfe rund um ein Finanzgeschäft mit dem früheren Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner und dessen Familienstiftung. Er soll einer von 13 Zeugen sein.

Einer der reichsten Österreicher: Hans Peter Haselsteiner © APA/Hans Klaus Techt

Die Ermittlungsbehörde legt Benko zur Last, gegenüber Vertretern der Haselsteiner-Privatstiftung eine wahrheitswidrige Garantie abgegeben zu haben. Dadurch sei die Stiftung betrügerisch um einen Betrag von rund fünf Millionen Euro geschädigt worden. Nach den Ermittlungsergebnissen der WKStA sollen die Verantwortlichen der Stiftung verleitet worden sein, frisches Kapital bereitzustellen und auf bestehende Ansprüche zu verzichten:

  • Rund 3,3 Millionen Euro wurden direkt an die Signa Holding GmbH überwiesen.
  • Auf die Rückforderung weiterer 1,7 Millionen Euro wurde im Vertrauen auf die Zusage verzichtet.
  • Die schriftliche Garantieerklärung sah eine Rückzahlung von rund fünf Millionen Euro bis spätestens 30. Juni 2024 vor.

Diese Zahlung blieb bis heute vollständig aus. Die WKStA geht daher von einer unrechtmäßigen Bereicherung zugunsten der Signa Holding sowie einer weiteren Konzerngesellschaft aus.

Benkos Rechtsbeistand Norbert Wess hatte die Vorwürfe bereits nach Bekanntwerden der Anklageschrift im Juni entschieden zurückgewiesen. Es gilt die  Unschuldsvermutung.