Handschellen-Drama
Bernie Ecclestone mit Schrotflinte am Flughafen verhaftet
Die Nachricht schlägt in der Sport- und Society-Welt ein wie eine Bombe: Der weltberühmte britische Geschäftsmann und langjährige Formel-1-Chef Bernie Ecclestone (95) ist auf einem Flughafen in Portugal festgenommen worden. Lokalen Medienberichten zufolge soll der Milliardär nach der Landung mit seinem privaten Luxusjet eine illegale Waffe mit sich geführt haben. Es ist bereits das zweite Mal innerhalb weniger Jahre, dass der prominente Brite wegen eines solchen Vergehens mit dem Gesetz in Konflikt gerät und von den örtlichen Behörden vorübergehend in Gewahrsam genommen wurde.
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Wie die renommierte portugiesische Zeitung "Correio da Manhã" berichtet, ereignete sich der Vorfall auf dem Flugplatz Tires in Cascais, einem bekannten Küstenort unweit der portugiesischen Hauptstadt Lissabon. Ecclestone war zuvor mit seinem Privatjet auf dem Flugplatz gelandet und geriet kurz nach der Ankunft in eine Routinekontrolle der örtlichen Sicherheitskräfte. Dabei machten die Beamten der portugiesischen Flughafenpolizei (PSP) eine brisante Entdeckung in seinem Gepäck: eine nicht angemeldete Schrotflinte.
Polizei ermittelt wegen fehlender Dokumente
Die Flughafenabteilung der portugiesischen Polizei für öffentliche Sicherheit führte die Kontrolle im Rahmen ihrer ganz normalen Dienstabläufe durch. Bei der Durchsuchung des Gepäcks stießen die Ermittler auf die Waffe, für die Ecclestone offenbar keine gültige Lizenz oder Einfuhrgenehmigung für portugiesisches Staatsgebiet vorweisen konnte. Der ehemalige Rennsport-Manager wurde daraufhin unverzüglich festgenommen und für weitere Befragungen durch die Behörden abgeführt.
Die portugiesische Polizei hat sich bisher noch nicht offiziell im Detail zu dem laufenden Verfahren geäußert. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Ecclestone von den Behörden intensiv zu den genauen Hintergründen und dem Verwendungszweck der Schrotflinte in seinem Gepäck befragt wird. Die rechtlichen Konsequenzen für den illegalen Waffenbesitz und den Transport im Flugzeug könnten in Portugal durchaus empfindlich ausfallen, weshalb Ecclestones Anwälte bereits hinter den Kulissen an einer schnellen Lösung arbeiten dürften.
Bereits der zweite Vorfall mit einer Schusswaffe am Flughafen
Für den ehemaligen Formel-1-Zaren ist dies keineswegs die erste Konfrontation mit der Justiz wegen einer Schusswaffe im Reisegepäck. Erst vor wenigen Jahren, im Jahr 2022, geriet Ecclestone in eine fast identische Situation in Südamerika. Damals wurde er auf dem Flughafen von São Paulo in Brasilien festgenommen, als er gerade an Bord seines Privatjets ging, um in die Schweiz zu fliegen. Auch damals hatten die Sicherheitskräfte bei der Röntgenkontrolle eine Waffe im Gepäck des Milliardärs entdeckt.
Nach seiner damaligen Festnahme im Jahr 2022 gab Ecclestone gegenüber den brasilianischen Ermittlern an, dass ihm die Waffe zwar gehöre, er jedoch überhaupt keine Ahnung gehabt habe, dass sie sich in seinem Reisegepäck befinde. Er wurde schließlich nach der Zahlung einer beträchtlichen Kaution freigelassen und durfte seine Reise in die Schweiz fortsetzen. Später spielte er den Vorfall in Interviews herunter und bezeichnete die Festnahme als einen "albernen, winzigen kleinen Zwischenfall", der lediglich für viel unnötigen Ärger bei der Rückreise mit seiner Familie nach Europa gesorgt habe.
Offene Fragen und rechtliche Konsequenzen in Portugal
Ob es sich auch dieses Mal in Portugal um ein ähnliches Missverständnis handelt, müssen nun die Ermittlungen der portugiesischen Justiz zeigen. Es bleibt abzuwarten, ob der Brite auch dieses Mal gegen eine Kaution rasch wieder freigelassen wird und seinen Aufenthalt fortsetzen darf. Für Ecclestone, der für seine Jetset-Reisen rund um den Globus bekannt ist, stellt dieser erneute Zwischenfall in jedem Fall eine erhebliche Unannehmlichkeit dar. Der Vorfall zeigt einmal mehr, dass auch für prominente Persönlichkeiten an internationalen Flughäfen strenge Sicherheitsregeln gelten, die von den Behörden konsequent durchgesetzt werden.