Welttag des Hundes

Bester Freund des Menschen: So gut tun uns Hunde

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Sie sind treue Begleiter und bringen Freude in unser Leben: Am 10. Oktober steht die enge Beziehung von Hund und Tier im Fokus.
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Seit Jahrtausenden leben Menschen und Hunde zusammen. Anfangs wurden die Vierbeiner in erster Linie als Nutztiere gehalten - vor allem als Jagd- und Wachhunde. Doch schon zu Zeiten der Römer wurden sie zu Gesellschaftstieren. Im Alten Rom waren Schoßhunde beliebt. Und das sind sie bis heute.

Der beste Freund des Menschen

Nicht ohne Grund werden Hunde als "die besten Freunde des Menschen" bezeichnet. Sie sind treue Begleiter, die ihre Besitzer bedingungslos lieben. Ihre Loyalität ist groß. Im Vergleich zu ihnen sind Katzen dem Menschen weniger treu ergeben.

Gut fürs Wohlbefinden

Dass wir Hunde so gerne halten, hat aber nicht nur mit der Treue der süßen Fellnasen zu tun. Das Streicheln eines Hundes hat biochemische Auswirkungen auf unseren Körper, die schwedische Forscher nachweisen konnten: Der Körper stößt das "Kuschelhormon" Oxytocin aus, das Stresshormon Cortisol sinkt. Schon fühlen wir uns entspannt und geborgen.

Mehrere Studien zeigen auf, dass Hundehalter weniger oft unter Ängsten, Einsamkeit und Depressionen leiden. Außerdem gibt das Zusammenleben mit den Tieren unserem Alltag Struktur: Ein Hund braucht feste Fütterungs- und Gassizeiten und regelmäßigen Auslauf. Und man kommt ganz nebenbei mit anderen Hundebesitzern in Kontakt. Das wirkt sich positiv auf unser Sozialleben aus.

Gesund dank Hund

Dass das Zusammenleben mit Hunden unserer Psyche guttut, liegt auf der Hand. Spannend ist aber, wie positiv so ein Haustier sich auf den Körper auswirkt: Die Universität Uppsala (Schweden) fand in einer Studie mit mehr als 3,4 Millionen Teilnehmenden heraus, dass Hundebesitzer ein um 33 Prozent geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Das Gesamtsterberisiko sinkt um 24 Prozent. Wenn man sich vor Augen hält, dass das Streicheln von Hunden Stress senkt, ist das kein Wunder.

Wenig überraschend: Besonders Singles profitieren vom Zusammenleben mit Hunden.

Ein positiver Nebeneffekt ist, dass man sich mit einem Hund zwangsläufig mehr an der frischen Luft aufhält und sich mehr bewegt. Das senkt sowohl den Blutdruck als auch den Cholesterinspiegel - weitere gesundheitliche Vorteile. Die Bewegung im Freien bei jedem Wetter stärkt obendrein das Immunsystem. Hundebesitzer sind weniger oft krank und erholen sich meistens auch schneller von Infekten.