Zverev profitiert:
Bittere ATP-Regel: Jannik Sinner verliert vier Millionen Euro Bonus!
Finanzieller Rückschlag für Jannik Sinner: Nachdem bereits feststeht, dass der italienische Ausnahmespieler zum Jahresende seinen Platz an der Spitze der Weltrangliste an Alexander Zverev abtreten muss, entgeht ihm nun auch noch ein beträchtlicher Bonus. Der 25-jährige Südtiroler hat bereits seit August mit einer langwierigen Knieverletzung zu kämpfen. Sage und schreibe 4,5 Millionen Dollar an Bonuszahlungen, umgerechnet ca. vier Millionen Euro, entgehen Sinner dadurch zum Saisonende.
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Bittere ATP-Regularien kosten Sinner das Millionen-Vermögen
Obwohl der fünffache Grand-Slam-Sieger das Masters-Ranking mit 5.000 Punkten unangefochten anführt und ihm die Führung nach dem Halbfinal-Aus von Alexander Zverev in Shanghai nicht mehr zu nehmen ist, sprechen die strengen Regularien gegen ihn. Entscheidend ist, dass Sinner in diesem Jahr für die letzten vier Masters-Turniere in Montréal, Cincinnati, Shanghai und Paris verletzungsbedingt absagen musste. Laut ATP-Reglement hat kein Profi, der in einer Saison mehr als drei Masters verpasst, Anspruch auf den Bonus – selbst wenn er die Wertung noch so deutlich anführt.
Alexander Zverev profitiert vom verletzungsbedingten Bonus-Aus
Dementsprechend erhält der Italiener keinen Cent, stattdessen wird das Geld an die Turnierorganisatoren umverteilt. Besonders bitter: Sinner hatte zuvor alle fünf Masters-Turniere in der ersten Jahreshälfte gewonnen und damit eine neue historische Bestmarke aufgestellt. Nun lacht Alexander Zverev, der auf dem zweiten Platz der Masters-Wertung rangiert. Dem Deutschen winkt durch Sinners Streichung nun eine Bonuszahlung in Höhe von rund 2,5 Millionen Dollar (ca. 2,2 Millionen Euro) aus dem 21,5 Millionen Dollar schweren ATP-Prämientopf.