Man hört es schon wieder überall: Onlineshops und Geschäfte in ganz Österreich fangen an, ihre Angebote zum Black Friday im großen Stil zu bewerben. Die Kasse soll klingeln und wir sollen alle möglichst viel kaufen. Der größte Shopping-Tag des Jahres rückt unübersehbar näher.
Erst völlern, dann shoppen
Traditionell fällt der Black Friday auf den Tag nach Thanksgiving, einem der großen US-amerikanischen Feiertage. Nachdem Thanksgiving stets am vierten Donnerstag im November gefeiert wird und die Familien zusammenkommen, um gemeinsam den klassischen Truthahn zu genießen, ist der Black Friday heuer am 27. November.
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Der Name
Der Begriff des Black Friday wurde von der Polizei in Philadelphia geprägt. Die nannte den Tag nach Halloween einen "schwarzen Freitag", weil die Stadt von Touristen überrannt wurde, die ihre ersten Weihnachtseinkäufe erledigen wollten, bevor sie am nächsten Tag ein Footballspiel zwischen der Army und der Navy besuchten. Dadurch entstand ein extremes Verkehrschaos und es gab überdurchschnittlich viele Verkehrsunfälle.
Eingeführt wurde der Black Friday, weil viele Amerikaner den Fenstertag nach dem Feiertag freinehmen und daher Zeit haben und mit der Familie unterwegs sind. Damit beginnt auch der Weihnachtshandel und hat so einen fulminanten Auftakt. Internationale Konzerne wie Apple und Amazon haben diese Tradition dann nach Europa gebracht.
So sparst du wirklich
Wenn du den Black Friday nutzen willst, um wirklich Geld zu sparen, lass dich nicht dazu verleiten, Dinge zu kaufen, die du gar nicht brauchen kannst. Wenn du etwas nur kaufst, weil es ein Schnäppchen ist, hast du nichts gespart, sondern am Ende mehr Geld ausgegeben, als du wolltest. Am besten überlegst du vorher genau, was du brauchst, und hältst dich dann an deine Shoppingliste. Behalte die Preise auch vor dem Black Friday im Auge. Manchmal gehen sie erst rauf, um dann als "Angebot" wieder runterzugehen.