Malta und Gozo

Blackout legt beliebte Urlaubs-Inseln lahm

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Ein großflächiger Stromausfall hat am Mittwochnachmittag die Mittelmeerinseln Malta und Gozo getroffen. Mehr als 30 Orte waren von dem plötzlichen Blackout betroffen.
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Am Mittwochnachmittag kam es auf den Mittelmeerinseln Malta und Gozo zu einem plötzlichen Stromausfall. In mehr als 30 Orten blieben Klimaanlagen still und Fernseher in den Strandbars verstummten. Der maltesische Stromanbieter Enemalta gab auf seiner Homepage bekannt, dass die Störung gegen 18 Uhr bekannt wurde. Zahlreiche Anwohner und Urlauber meldeten den Vorfall in sozialen Netzwerken. In einigen Gebieten konnte die Versorgung nach etwa einer Stunde wiederhergestellt werden.

Störung in einer LNG-Anlage

Wie Enemalta gegen 19 Uhr über Facebook mitteilte, folgte die Unterbrechung auf ein Problem in einer LNG-Anlage. Der Ausfall der Erzeugung machte vorübergehende Abschaltungen nötig, um die Stabilität des Netzes zu sichern. Der Betreiber setzte Notstromanlagen ein, um die Inseln wieder flächendeckend zu versorgen. Die genaue Ursache für die Störung wird derzeit noch ermittelt.

Erneuter Ausfall im Sommer

Bereits Ende August hatte ein 26-stündiger Ausfall auf Gozo für Aufsehen gesorgt, der laut Medienberichten durch eine Störung an Hochspannungsleitungen verursacht wurde. Die Regierung stellte für diesen Vorfall Entschädigungen in Aussicht. Nach mehreren Stromausfällen im Sommer läuft auf den Inseln eine Diskussion über die Belastbarkeit des Netzes. Enemalta spricht sich für höhere Investitionen aus.