Gewitter-Schock

Blitz schlägt in Zeltlager ein: Neun Menschen verletzt

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Heftige Unwetter haben in Deutschland für einen gefährlichen Zwischenfall gesorgt. Auf einem Zeltlager schlug während eines Gewitters ein Blitz ein – neun Menschen wurden verletzt.
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Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Samstag beim Handballfest in Rastatt (Baden-Württemberg). Als ein schweres Gewitter über das Gelände zog, versuchten mehrere Teilnehmer noch, Zelte vor Sturm und Starkregen zu sichern.

Dabei schlug ein Blitz in unmittelbarer Nähe ein. Insgesamt wurden neun Personen verletzt, darunter auch ein 13-jähriger Jugendlicher. Mehrere Betroffene mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Lebensgefahr bestand laut den Behörden nicht.

Zahlreiche Rettungskräfte standen im Einsatz, um die Verletzten zu versorgen.

Gewitter folgten auf große Hitze

Dem Unwetter waren hochsommerliche Temperaturen von teils deutlich über 30 Grad vorausgegangen. Genau diese Wetterlage gilt als besonders gefährlich: Heiße Luft trifft auf kühlere Luftmassen und kann innerhalb kurzer Zeit heftige Gewitter mit Blitzschlag, Starkregen und Sturmböen auslösen. Meteorologen warnen regelmäßig davor, bei Gewittern offene Flächen, Zelte oder Bäume als Schutz aufzusuchen.

Auch Österreich drohen heftige Unwetter

Der Vorfall ist auch für Österreich eine Warnung. Nach mehreren heißen Tagen steigt hierzulande ebenfalls die Gefahr kräftiger Gewitter. Vor allem in den Alpenregionen sowie im Osten des Landes können sich in den kommenden Tagen lokal schwere Unwetter entwickeln.

Experten warnen vor Blitzschlag, Hagel, Starkregen und Sturmböen. Besonders bei Outdoor-Aktivitäten, Festivals, Campingurlauben oder Sportveranstaltungen sollte die Wetterentwicklung genau beobachtet werden.

Der Zwischenfall in Deutschland zeigt eindrucksvoll, wie schnell ein Sommergewitter gefährlich werden kann – und dass auch wenige Sekunden im Freien bereits ausreichen können, um Menschen in Gefahr zu bringen.