Brexit-Kehrtwende

Briten-Premier schließt Rückkehr in die EU nicht aus

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Burnham: Brexit hat mehr Schaden als Nutzen angerichtet
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Der britische Premierminister Andy Burnham hat eine Grundsatzdebatte über die künftigen Beziehungen seines Landes zur Europäischen Union angestoßen und dabei eine mögliche Rückkehr in die EU nicht ausgeschlossen. Man müsse ohne Scheuklappen prüfen, wie es weitergehe, sagte Burnham am Mittwoch dem Sender BBC. Die Optionen reichten vom Beibehalten des Status quo über eine Zollunion bis hin zu einer Rückkehr in den EU-Binnenmarkt.

"Oder wir könnten den ganzen Weg gehen", fügte er hinzu und deutete damit einen Wiederbeitritt an. Auf einem Parteitag der Labour Party hatte der Premier zuvor betont: "Der Brexit hat mehr Schaden als Nutzen angerichtet."

Burnham, der erst im Juli Keir Starmer an der Regierungsspitze abgelöst hatte, will bei einem britisch-europäischen Gipfel im November Optionen für das langfristige Verhältnis zur EU skizzieren. Er hatte bereits früher erklärt, er würde es begrüßen, wenn Großbritannien noch zu seinen Lebzeiten wieder der EU beitreten würde. Das Land könne sich kein weiteres Jahrzehnt der Unsicherheit in dieser Frage leisten, so der Premier. Großbritannien hatte 2016 für den Austritt aus der EU gestimmt. Das Land ist in der Frage tief gespalten.