Verteidigung
Bundesheer: Aufbauplan ist laut Prüfbericht gefährdet
Das Bundesheer hat zwar mehr Budget - laut einem aktuellen Rechnungshofbericht ist aber nicht gesichert, dass die gewünschte Verteidigungsbereitschaft erreicht wird: Das stellt der Rechnungshof in einem neuen Bericht "Umsetzbarkeit des Aufbauplans 2032+" fest. Die Gründe dafür liegen vor allem in der budgetären Situation, geringen Personalbesetzungsgraden, fehlender Infrastruktur und zu geringen Lagerkapazitäten.
Verspätungen und massiv steigende Kosten
Die drei geprüften Entwicklungslinien Ausrüstung, Infrastruktur und Personal wirkten nicht zusammen, so die Feststellung der Prüferinnen und Prüfer. Die Konsequenz: Die geplanten Fähigkeiten könnten nur verzögert erreicht werden. Zudem stiegen die geplanten Kosten: Von ursprünglich 16,582 Milliarden Euro (Planungsphase 2023 bis 2032) um 197 Prozent auf 49,210 Milliarden Euro (Planungsphase 2025 bis 2036). Geprüft wurden die Jahre 2020 bis 2025.