Ermittlungen laufen

Cyber-Attacke auf AK OÖ: Hacker haben Daten von Mitgliedern

© AK OÖ/KK
Der Angriff erfolgte am 10. August. Die Computersysteme der Arbeiterkammer Oberösterreich wurden vollständig lahmgelegt.
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OÖ. Nach dem schweren Hackerangriff auf die Arbeiterkammer Oberösterreich steht fest, dass die Angreifer auch Zugriff auf Daten von Mitgliedern hatten. Der Angriff erfolgte am 10. August und legte die Computersysteme der AK vollständig lahm. Wie viele Mitglieder vom Datendiebstahl betroffen sind, ist derzeit unklar. Laut AK-Direktorin Andrea Heimberger haben die Hacker ihre Spuren gezielt verwischt, wodurch eine genaue Feststellung derzeit nicht möglich sei.

Warnung vor verdächtigen Nachrichten

Die Arbeiterkammer warnt ihre Mitglieder nun besonders vor verdächtigen Nachrichten. Kriminelle könnten versuchen, die erbeuteten Daten für Betrugsversuche zu verwenden. Bei Nachrichten per SMS, WhatsApp oder E-Mail, die angeblich von der AK stammen, sei daher besondere Vorsicht geboten. Die Arbeiterkammer betont, aktuell keine Gewinnspiele durchzuführen und auch keine Zahlungen in Aussicht zu stellen.

Bei Unsicherheiten sollen sich Mitglieder direkt an die Arbeiterkammer Oberösterreich wenden. Zusätzlich wurde eine Hotline für Betroffene und Fragen eingerichtet. Wann die Computersysteme wieder vollständig funktionieren und der normale Betrieb aufgenommen werden kann, ist weiterhin unklar. Die Untersuchungen zum Cyberangriff dauern unterdessen an.