An der Frage, wie der Kaffee am besten schmeckt, scheiden sich die Geister. Die einen wollen ihn schwarz wie die Nacht, andere bekommen ihn ohne Milch und Zucker nicht hinunter. Das Gute ist: Jeder, wie er will! Und zwischen Espresso, Melange, Cappuccino und Flat White haben wir mehr als genug Auswahl. Da ist für jede:n das Richtige dabei!
Kaffee-Spezialitäten - eine Wissenschaft
Es gibt aber natürlich auch kulturelle Unterschiede. Die Kaffeeauswahl in einem Wiener Café zu studieren, stellt viele vor Rätsel. Hier kommen Verlängerter, Einspänner, Fiaker und Maria Theresia dazu. Selbst Einheimische blicken da oft nicht durch.
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Das Worst-of
Nicht nur in Wien gibt es regionale Kreationen, fast jedes Land hat seine eigene Variante. Doch nicht alle finden bei Reisenden großen Anklang. So manche neugierige Touristen haben ihren Wagemut beim Durchprobieren der Kaffeekarte schon bereut. TasteAtlas hat sich jetzt getraut, die schlimmsten Kaffee-Kreationen der Welt zu kosten. Dabei kam heraus, dass der schlechteste Kaffee der Welt ausgerechnet aus einem Land kommt, das für seine schmackhafte Küche bekannt ist: Portugal.
Er trägt den wohlklingenden Namen "Café com cheirinho". Übersetzt bedeutet das "Kaffee mit Schuss". Es handelt sich um einen Espresso, dem Alkohol zugefügt wird, ähnlich dem italienischen Caffè corretto, der mit Grappa serviert wird. Dem Café com cheirinho wird meistens Obstbrand, Weinbrand oder Tresterbrand zugesetzt. Getrunken wird er als Digestif - also nach einer üppigen Mahlzeit.
Wien auf Platz 5
Fast genauso übel ist der vietnamesische Joghurtkaffee, der auf Platz zwei gelandet ist: Dabei wird der berühmte vietnamesische Kaffee, den man meist mit süßer Kondensmilch genießt, mit Joghurt serviert. Eine ungewöhnliche Kombination für heiße Tage, die gewöhnungsbedürftig ist. Der dritte Platz geht nach Indonesien: Kopi joss ist ein Kaffee, in den eine heiße Holzkohle getaucht wird. Der viertschlechteste Kaffee stammt aus Syrien und wird meistens mit Kardamom gekocht.
Auf dem fünften Platz finden wir eine österreichische Spezialität: den Franziskaner. Es handelt sich um einen Mokka oder Verlängerten mit Milch im Verhältnis 1:1, einer Schlagobershaube und Kakaopulver oder Schokoraspeln. Seinen Namen verdankt er dem Aussehen, das an die Franziskanermönche erinnert.
Die Wiener Kaffeehauskultur ist im Negativ-Ranking auch mit dem Kapuziner (16. Platz), der Kaisermelange (19. Platz), dem Einspänner (25. Platz) und der klassischen Wiener Melange (31. Platz) vertreten.