Enthüllungen

Dianas (†36) Bruder klagt an: "Sie war nur eine Ware!"

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In seiner neuen Biografie "Swan Song. Diana, meine Schwester" gewährt Charles Spencer intime Einblicke in das Leben der verstorbenen Prinzessin der Herzen. Vor dem weltweiten Verkaufsstart schildert er das erste Treffen mit Prinz Charles und die gnadenlose Jagd der Paparazzi.
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Die Faszination für das Leben und das tragische Schicksal von Prinzessin Diana bleibt auch Jahrzehnte nach ihrem Tod ungebrochen. Mit dem Buch "Swan Song. Diana, meine Schwester" legt ihr jüngerer Bruder Charles Spencer nun eine mit Spannung erwartete Biografie vor, die weltweit im Buchhandel erscheint. Ein vorab im stern veröffentlichter Textauszug offenbart bisher unbekannte Details aus jener Phase, in der aus einem unbeschwerten Teenager eine der meistfotografierten Frauen der Weltgeschichte wurde.

Im Zentrum der Erinnerungen steht unter anderem ein ganz bestimmtes Abendessen, bei dem Diana den damaligen Thronfolger Prinz Charles zum ersten Mal spürbar und bewusst wahrnahm. Charles Spencer schildert diese frühe Begegnung mit sehr persönlichen Beobachtungen. Er habe damals ganz deutlich den Eindruck gehabt, dass seine Schwester in den britischen Thronfolger regelrecht verknallt gewesen sei, erinnert sich der Autor an die ersten zarten Bande am royalen Hof.

Der Beginn einer verhängnisvollen Liebesgeschichte

Aus dieser jugendlichen Schwärmerei entwickelte sich wenige Jahre später die weltbekannte Liebesbeziehung zwischen Diana und dem heutigen König Charles III., die schließlich in der Jahrhundert-Hochzeit gipfelte. Doch der Eintritt in die königliche Familie hatte einen extrem hohen Preis. Spencer beschreibt detailliert, wie rasant und unbarmherzig der Druck der britischen Boulevardmedien und insbesondere der Paparazzi das Leben seiner Schwester von Grund auf veränderte.

Das unmittelbare Miterleben dieser medialen Belagerung bezeichnet Spencer rückblickend als schockierendes Erlebnis für die gesamte Familie. Seine Kritik an den damaligen Methoden der Presse fällt unmissverständlich und scharf aus. Diana sei für die Medien "nur eine Ware" gewesen, die man skrupellos ausgebeutet habe, anstatt ein fühlendes Wesen zu sehen, dem man Respekt zollte. Die Jagd nach jedem privaten Schnappschuss zerstörte jegliche Privatsphäre und legte das Fundament für ein dauerhaftes Trauma.

Diana-Biografie © Penguin Random House

Dianas kühles Verhalten gegenüber den Paparazzi

Trotz der massiven Belagerung durch die Fotografen entwickelte Diana schon sehr früh eine eigene, bemerkenswert disziplinierte Taktik im Umgang mit den Kameras. Ihr Bruder schildert eine konkrete Situation, in der er gemeinsam mit ihr von Reportern und Kameraleuten bedrängt wurde. Anstatt in Panik zu verfallen oder lautstark zu protestieren, gab Diana ihrem Bruder klare und unmissverständliche Instruktionen für das eigene Verhalten vor den Objektiven.

Sie schärfte ihm damals mit Nachdruck ein: "Bleibe ruhig – Was immer du auch tust, werde nicht wütend!" Diese eiserne Selbstbeherrschung sollte zu einem prägenden Markenzeichen ihres öffentlichen Auftretens werden, auch wenn die emotionale Belastung im Verborgenen enorm war. Sie wusste instinktiv, dass jede emotionale Entgleisung auf den Titelseiten gegen sie verwendet werden würde.

Brisante Begegnungen mit Camilla Parker Bowles

Neben der medialen Verfolgung thematisiert Spencer in seinem Werk auch das Beziehungsgeflecht hinter den Palastmauern. Er schildert die Anfänge der Ehe und beschreibt jene frühen Momente, in denen Diana zum ersten Mal auf die heutige Königin Camilla Parker Bowles traf. Diese Schilderungen verleihen dem Buch eine historische Tiefe, die das Bild der späteren Prinzessin von Wales um entscheidende Facetten bereichert.