"Billa nimmt Bauern Rindfleisch ab" berichtete die Zeitung Österreich. Diese Ankündigung werden nicht nur Konsumenten registrieren. Es setzt andere Handelsfirmen unter Druck, es Billa gleich zu tun. Auch sie werden gezwungen sein wegen der Hitzewelle notgeschlachtete Rinder den Bauern und Bäuerinnen abzukaufen. Auch sie müssen mit dem Preis den Kunden logischerweise entgegenkommen.
Diese wirtschaftlichen Schritte einzelner Handelsunternehmen sind auch ein Signal an die Politik der Bundesregierung. Diese wird auf Hilferufe der Bauern und Bäuerinnen mit konkreten Maßnahmen reagieren müssen.
Eine Einigung der drei Regierungsparteien zur Unterstützung der großen Verluste eines großen Teiles der bäuerlichen Produzenten muss demnächst realisiert sein. Natürlich ist es berechtigt bei der Bewältigung der Notlage der Bauern und Bäuerinnen auch auf die Ursachen des Klimawandels politisch zu reagieren. Zu lange warten schon die Österreicher und Österreicherinnen auf das versprochene Klimaschutzgesetz.
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Hierbei geht es nicht um einen Abtausch, sondern um die Erkenntnis, dass sowohl die Hilfe für die Bauern und Bäuerinnen als auch Klimaschutzmaßnahmen gleichzeitig von größter Wichtigkeit ist. Überdies ist mehr denn je für die schwere Arbeit der bäuerlichen Bevölkerung mit echter Hilfe auch Respekt und Anerkennung damit verbunden. Die Landschaftspflege ist ebenfalls keine leichte Arbeit.
Da ist es problematisch, die Nothilfemaßnahmen mit der Subvention zum Agrardiesel gegen-zu verrechnen. Gerade in Zeiten der Ernte ist der Agrardiesel für viele ein wichtiger Faktor, um die landwirtschaftliche Produktion am Leben zu erhalten. Insgesamt geht es bei vielen bäuerlichen Betrieben um ihre Existenz. Wer mit "wachen Augen und Zukunftsoptimismus für Land und Leute" Politik machen möchte, wird jeden Tag und jede Woche nutzen müssen.