Das sagt Österreich

Die SPÖ schafft sich so selbst ab

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Ein Kommentar von oe24-Politik-Chefredakteurin Isabelle Daniel.
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Die SPÖ eifert wohl ihren Parteifreunden in Frankreich nach. Dort ist der Parti socialiste, der einst Staatspräsidenten gestellt hatte, landesweit unter der Wahrnehmungsgrenze. Oder übersetzt: Der PS ist im Bund komplett kaputt.

Und die SPÖ? Die kämpft weiter nur mit und gegen sich selbst, so wie es einst die französischen Genossen taten.

In der SPÖ erzählen Rote von Wien bis Eisenstadt, von Graz bis Bregenz, dass Andreas Babler nicht der richtige Mann an der Spitze der SPÖ sei. In Sitzungen hat das bislang offenbar nur der oberösterreichische SPÖ-Landeschef Winkler offen formuliert.

Warum die SPÖ ihre Spielchen fortsetzt – zuletzt lancierten Rote gezielt, dass die chaotische Einladung von Babler für eine Sitzung mit seinen Ministern bedeute, dass er sich als Vizekanzler zurückziehen werde – ohne endlich klare Verhältnisse zu schaffen, versteht außer manch rotem Gemüt keiner mehr.

Die Republik bräuchte in Zeiten der weiter steigenden Inflation und Arbeitslosigkeit, einer immer stärkeren Zwei-Klassenmedizin, eine solide SPÖ. Wenn sie aber nicht mehr in der Lage ist sich neu aufzustellen und wirklich etwas weiterzubringen – obwohl sie 3 personelle Alternativen hätte – wird sie zu Recht enden wie der französische PS. Im Nirgendwo.