Nach der Sonnenfinsternis vom 12. August folgt am 28. August die passende Mondfinsternis. Der Vollmond wandert dabei durch den Kernschatten der Erde und wird zu einem großen Teil verdunkelt.
Für eine totale Mondfinsternis reicht es diesmal allerdings nicht: Ein kleiner Teil der Mondoberfläche bleibt sichtbar.
Die Beobachtung wird trotzdem zur Herausforderung. Das Himmelsspektakel findet in den frühen Morgenstunden statt, wenn der Mond bereits tief am westlichen Horizont steht und bald untergeht.
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Ab 4.30 Uhr wird es spannend
In Wien beginnt die partielle Mondfinsternis am 28. August um 4.33 Uhr. Dann erreicht der Erdschatten erstmals die Mondoberfläche. Das Maximum der sichtbaren Finsternis wird um 6.08 Uhr erreicht – dann steht der Mond allerdings nur noch knapp über dem Horizont.
Nur wenige Minuten später, um 6.12 Uhr, geht der Mond in Wien unter. Die maximale Verdunkelung findet erst danach statt und ist von Wien aus nicht mehr zu sehen. Wer das Himmelsspektakel beobachten möchte, sollte deshalb früh aufstehen und einen möglichst freien Blick nach Westen haben.
Freie Sicht nach Westen entscheidend
Für die Beobachtung sind in Wien vor allem freie Sichtflächen Richtung Westen geeignet. Gebäude, Bäume oder andere Hindernisse können den sehr tief stehenden Mond schnell verdecken. Auch ein höher gelegener Standort kann helfen.
Bereits ab 3.23 Uhr beginnt die sogenannte Halbschattenfinsternis. Der eigentliche spannende Teil startet aber um 4.33 Uhr mit dem Eintritt des Mondes in den Kernschatten der Erde.
Danach heißt es lange warten
Wer die gesamte Finsternis verfolgen möchte, hat in Wien keine Chance: Das Ende der partiellen Phase um 7.51 Uhr und das Ende der gesamten Halbschattenfinsternis um 9.01 Uhr finden bereits statt, während der Mond unter dem Horizont steht.
Wer das sichtbare Maximum nicht verpassen möchte, sollte daher spätestens vor 6 Uhr einen guten Beobachtungsplatz eingenommen haben.