Geschlossen

Diese süßen Tiere legen seit Monaten Uni-Cafeteria lahm

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Die Betreiber der Kantine des Hochschulsportzentrums in Regensburg kämpfen erfolglos gegen Siebenschläfer.
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Im ersten Moment klingt es witzig: In der "Cafeteria Sport", der Kantine des Hochschulsportzentrums der Universität Regensburg, haben sich Siebenschläfer eingenistet. Für die Betreiber hat es aber weitreichende Folgen: Seit 20. Juli ist die Cafeteria geschlossen, weil sie die Tierchen nicht loswerden.

Nachtaktive Nagetiere

Bei Siebenschläfern handelt es sich um kleine Nager, die eigentlich in Laub- und Mischwäldern zu Hause sind. Sie sind ausgezeichnete Kletterer und halten sich häufig in Baumkronen auf. Tagsüber suchen sie sich Baumhöhlen und Felsspalten, um zu schlafen. Nachts gehen sie auf Nahrungssuche. Auf ihrem Speiseplan stehen Bucheckern, Nüsse und Kastanien sowie Früchte und Pilze. Manchmal langen sie auch bei Insekten, Vogeleiern und Jungvögeln zu.

Ungewollte Bewohner

So herzig die Tiere sind, an der Uni Regensburg wünscht man sie sich mittlerweile einfach nur mehr weg. Seit Monaten beschäftigt der Siebenschläferbefall den Kammerjäger, eine Lösung wurde aber noch nicht gefunden. "Seit dem 20. Juli ist die von uns betriebene Kantine geschlossen. Dort werden neben Snacks auch warme Mittagsgerichte angeboten", bestätigte ein Sprecher der Bild Zeitung.

Die ungewollten Bewohner fühlen sich in der Kantine so wohl, dass sie sogar tagsüber schon zu sehen waren und einer Kantinenmitarbeiterin vor die Linse liefen. Eine Öffnung ist nicht in Aussicht. "Trotz der seit Monaten laufenden Bemühungen konnte bislang keine dauerhafte Lösung erreicht werden", heißt es auf der Website des Studierendenwerks Niederbayern/Oberpfalz.

Hygiene nicht gewährleistet

Die Nager machen den Cafeteria-Betrieb unmöglich. Denn nicht nur die Tiere sind gelegentlich zu sehen, auch ihre Hinterlassenschaften sind überall zu finden. So gab es Kot an der Essensausgabe.