Makroökonomen

Diese zwei US-Forscher räumen Wirtschafts-Nobelpreis ab

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Der Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften geht in diesem Jahr an die in den USA tätigen Wissenschaftler Robert E. Hall und Michael Woodford.
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Stockholm. Der Wirtschaftsnobelpreis 2026 geht an die US-Ökonomen Robert E. Hall und Michael Woodford. Die an den US-Universitäten Stanford bzw. Columbia tätigen Wissenschafter werden für ihre "mikroökonomischen Grundlagen der makroökonomischen Stabilisierung" ausgezeichnet, gab die Königlich-Schwedische Akademie der Wissenschaften am Montag in Stockholm bekannt.

Die US-Makroökonomen Robert E. Hall und Michael Woodford sind auf einem Bildschirm zu sehen, als sie am 12. Oktober 2026 in der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften in Stockholm als Preisträger des Preises der schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften im Gedenken an Alfred Nobel bekannt gegeben werden. © APA/AFP/JONATHAN NACKSTRAND

Der korrekt "Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften" genannte Preis wird zu den Nobelpreisen gezählt, obwohl er nicht auf das Testament des Dynamit-Erfinders und Preisstifters Alfred Nobel zurückgeht, sondern von der Schwedischen Reichsbank gestiftet wurde. Der Preis wird im Gegensatz zu den Auszeichnungen in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie, Literatur und Frieden auch nicht seit 1901, sondern erst seit 1969 vergeben. Der in Wien geborene Friedrich Hayek war 1974 bisher der einzige österreichische Preisträger in dieser Kategorie.

Dotiert ist der Preis in diesem Jahr mit zwölf Millionen schwedischen Kronen, das sind umgerechnet rund eine Million Euro. Überreicht wird die Auszeichnung am 10. Dezember, dem Todestag Alfred Nobels, in Stockholm.