Das knapp zwei Meter hohe und sechs Meter lange Skelett von Nanotyrannus "Jodi" erzielte bei der Versteigerung einen Preis von rund 47,3 Millionen US-Dollar (etwa 42 Millionen Euro), wie das Auktionshaus Sotheby's mitteilte.
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Damit sei es das zweitteuerste je bei einer Auktion versteigerte Dino-Skelett. Zum teuersten war im Juli ein rund 67 Millionen Jahre altes Skelett eines Tyrannosaurus rex geworden, das bei einer Auktion in New York für rund 50 Millionen US-Dollar versteigert worden war. Auktionen dieser Art werden kritisiert, weil die Skelette so häufig der Forschung und der Öffentlichkeit entzogen werden. Durch den Hype bei Auktionen steigen die Preise in Millionenhöhe - also Beträge, die öffentliche Museen und Universitäten oft nicht aufbringen können.
Bieterwettstreit um "Jodi"
Vorab hatte Sotheby's den Preis für "Jodi" nur auf rund sechs bis neun Millionen US-Dollar geschätzt. Dann aber entbrannte ein Bieterwettstreit, bei dem sich sechs Interessenten rund zwölf Minuten lang überboten. Wer letztendlich den Zuschlag erhielt, teilte Sotheby's nicht mit.
""Jodi" ist das außergewöhnlich seltene montierte Skelett eines Nanotyrannus und eines von lediglich drei der Wissenschaft bekannten Skeletten dieser Art", hieß es von dem Auktionshaus. "Das Skelett besitzt unter anderem einen nahezu vollständigen Schädel." Es sei zudem der erste Nanotyrannus, der seit der wissenschaftlichen Bestätigung der Gattung zum Verkauf angeboten werde. Die Forschung habe lange die Frage beschäftigt, ob der Nanotyrannus nicht einfach nur ein jugendlicher T-Rex sei.