Dom-Sanierung

Dom St. Pölten: Ewiger Glaube, neues Dach

© LNK Pfeffer
Seit rund 1.200 Jahren erhebt sich der Dom zu St. Pölten als geistliches Herz der Landeshauptstadt – ein Ort, an dem Generationen von Gläubigen Trost, Gemeinschaft und Nähe zu Gott gesucht haben. Nun setzt die Niederösterreichische Landesregierung auf Initiative von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) ein weiteres Zeichen der Wertschätzung für dieses sakrale Erbe: Für die dritte Etappe der Generalsanierung fließen 250.000 Euro an Förderung.
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„Der heutige Dom St. Pölten ist seit rund 1.200 Jahren ein Ort des gelebten Glaubens sowie bedeutendes Zeugnis der Geschichte und der Identität unseres Landes. Damals wie heute nimmt er eine große Bedeutung für das Christentum ein, etabliert als Sitz unseres Bischofs und spirituelles Zentrum unserer Diözese. Mit der Generalsanierung bewahren wir somit ein wertvolles kulturelles Erbe und stärken gleichzeitig den katholischen Glaubensraum in Niederösterreich", betont Mikl-Leitner. In ihren Worten schwingt ein Bekenntnis zur bleibenden Kraft des Glaubens mit, der diesen Ort seit Jahrhunderten prägt.

2026 wird in der dritten Bauetappe u.a. die Südfassade saniert. © LNK Pfeffer

Ein Bauwerk, das Jahrhunderte überdauert

Die Wurzeln des Doms reichen bis zu einer frühromanischen dreischiffigen Basilika zurück. Über die Jahrhunderte immer wieder erweitert und umgestaltet, trägt der Sakralbau die Spuren unzähliger Generationen, die hier gebetet, gehofft und geglaubt haben. Zwischen 2024 und 2031 wird das Gotteshaus nun schrittweise saniert. Im Jahr 2026 stehen die Neueindeckung des Langhausdaches sowie die Sanierung der Nord- und Südfassade an – die dritte von mehreren Bauetappen, die den Dom für kommende Generationen bewahren sollen.

Ein geistliches Zuhause für alle Lebenslagen

Diözesanbischof Alois Schwarz findet berührende Worte für die Bedeutung des Domes: „Der Dom zu St. Pölten ist ein geistliches Zuhause, ein Ort des Gebetes und der Begegnung, der seit Jahrhunderten Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleitet. Mit der Generalsanierung übernehmen wir Verantwortung für dieses wertvolle Erbe und bewahren es für kommende Generationen." Er dankt dem Land Niederösterreich und der Landeshauptfrau ausdrücklich für die großzügige Unterstützung: „Sie ist ein wichtiges Zeichen dafür, dass wir gemeinsam Verantwortung für Orte übernehmen, die Geschichte, Gegenwart und Zukunft unseres Landes miteinander verbinden."

Erbe für kommende Generationen

Mit der Förderung bekennt sich das Land Niederösterreich im Sinne der Landesstrategie Niederösterreich 2030 zur Bewahrung dieses geistlichen und baukulturellen Schatzes mitten in der Landeshauptstadt. Der Dom bleibt so, was er seit rund 1.200 Jahren ist: ein lebendiger Ort des Glaubens, der Hoffnung und der Begegnung mit Gott.