Eigentlich wäre es für Zigtausende Schüler wieder an der Zeit, ihre Runden auf dem Eis zu drehen. Doch in der Wiener Eis-Stadthalle herrscht Stillstand. Der Grund: Die 70 Jahre alte, mit Ammoniak betriebene Kühlanlage muss dringend gewartet werden. Zwar wurde das Kühlmittel bereits entfernt, die einzelnen Teile der Anlage werden jedoch erst noch kontrolliert. Wann die Eisfläche wieder geöffnet werden kann, steht derzeit noch in den Sternen.
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Eigentlich hätte die Halle schon nach dem Eurovision Song Contest im Mai wieder aufsperren sollen, daraus wurde aber nichts. Rund 27.000 Kinder aus Schulen und Kindergärten, die dort Jahr für Jahr eislaufen, müssen heuer auf andere Institutionen ausweichen. Das Problem: In Wien gibt lediglich zwei Eishallen, die den Ansprüchen genügen - eine in Favoriten und eine weitere in der Donaustadt. Für bloß eine Schulstunde quer durch Wien zu fahren, ist aber keine adäquate Lösung.
Doch nicht nur Schulklassen sind betroffen. An die 100.000 Menschen nutzen die Eis-Stadthalle jährlich, darunter Vereine, Sportler und Freizeiteisläufer. Mehr als 3.600 Menschen haben bereits eine Petition für den Erhalt der Halle unterstützt.