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Enthüllt: Ministerien verflogen über 1,2 Millionen Euro

© APA/HELMUT FOHRINGER
Die Ministerien verflogen im zweiten Quartal 1.248.539,67 Euro.
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FPÖ-Generalsekretär Michael Schnedlitz nahm die Reisekosten der Ministerien im zweiten Quartal unter die Lupe. Der Freiheitliche stellte allen Ministerien parlamentarische Anfragen. Die Beantwortungen liegen jetzt vor.

Eine oe24-Auswertung zeigt: Insgesamt verflogen die Ministerien von 1. April bis 30. Juni 1.248.539,67 Euro. In anderen Medienberichten ist von  1.190.679 Euro die Rede. In der Summe wurde aber offenbar einfach das Wirtschaftsministerium (57.860,39 Euro) vergessen.

Das im Kanzleramt angesiedelte Europaministerium verwies auf die Kosten des Kanzleramts. © oe24

Die Zahlen von Verteidigungs- und Innenministerium sind ebenso nicht eingerechnet, da diese für die öffentliche Sicherheit nötig sind.

NEOS am teuersten - und am günstigsten

Ein Vergleich zwischen den Flug-Ausgaben der Ressorts ist ebenso schwierig, hängen doch die Kosten von Ministeriumsgröße und Zuständigkeit ab. So ist es etwa wenig verwunderlich, dass das Außenministerium von Beate Meinl-Reisinger (NEOS) die höchsten Reisekosten zu verbuchen hat. Die niedrigste Summe fiel im Bildungsministerium von Christoph Wiederkehr (NEOS).

Bei den Summen handelt es sich jeweils um die Aufwendungen für das gesamte Ressort. Die Flugkosten der Ministerinnen und Minister selbst bzw. deren Kabinett sind ein Bruchteil (meist rund 10 Prozent) der Gesamtkosten.