Emma Delaney
Erstmals eine Frau: Neue Chefin für die OMV
Die bisherige BP-Managerin hat mit heute die Nachfolge von Alfred Stern als CEO des Energie-Konzerns OMV angetreten – damit übernimmt erstmals eine Frau die Spitze des börsennotierten Unternehmens.
Dazu ist Emma Delaney, eine gebürtige Irin, auch die derzeit die einzige weibliche Vorstandsvorsitzende eines ATX-Konzerns.
Drei Jahre, Option auf weitere zwei Jahre
Die Laufzeit des Mandats beträgt drei Jahre, wobei eine Verlängerungsoption um zwei weitere Jahre vorgesehen ist.
Kommunikationsschwierigkeiten wird es keine geben, denn Delaney spricht mehrere Sprachen, darunter auch fließend Deutsch.
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Die neue Konzernchefin verfügt über 30 Jahre Erfahrung in der Branche. In ihrer bisherigen Funktion als Bereichsvorständin beim britischen Konzern BP leitete Delaney eine Organisation mit über 50.000 Beschäftigten in rund 50 Ländern.
Zu ihren Verantwortungsbereichen zählten unter anderem Kraftstoffe, Schmierstoffe sowie E-Mobilität. Sie bringt zudem profunde Kenntnisse im Up- und Downstream- sowie im LNG-Geschäft mit, hieß es.
OMV in einer Phase der Neufindung
Delaney übernimmt die OMV in einer geopolitisch und strategisch anspruchsvollen Zeit. Analysten sehen die OMV in einer Phase der Neufindung. So soll Delaney jetzt auch wieder mehr den Fokus auf die Gasförderung richten.
Laut Fachleuten der RBC Europe soll Delaney Wachstumsfelder jenseits der Chemie aufbauen, da Investoren zunehmend auf die Langlebigkeit der Ressourcen achteten.