Eskalation pur

Pyro und Flaschen: Verletzte Polizisten bei Demos in Wien

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Bei Kundgebungen in Wien ist es am Samstag zu teils heftigen Ausschreitungen gekommen – vier Polizisten wurden verletzt, eine Person hat man festgenommen.
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Am Samstag kam es am Stephansplatz zu Protesten rund um eine geplante Demo der Identitären Bewegung in Wien - diese war aufgrund einer angemeldeten Gegendemo in der Innenstadt behördlich untersagt worden. Bei der Gegenkundgebung jedoch kam es laut Polizei zu teils wilden Szenen mit Flaschenwürfen, Einsatz von Pyro sowie Versuchen, polizeiliche Sperren zu durchbrechen. Die Gewalt ging vonseiten der Kundgebungsteilnehmer aus, nachdem eine Gruppe von Personen dazustieß, die nicht Teil der Versammlung war. Aufgrund der Angriffe entschied die Behörde schließlich, die Versammlung aufzulösen. Insgesamt wurden vier Polizisten verletzt, eine Person wurde vorläufig festgenommen. Außerdem wurden fünf strafrechtliche und eine verwaltungsstrafrechtliche Anzeige erstattet.

Bereits am frühen Nachmittag hatte die Polizei auch bei einer nicht angemeldeten Versammlung einschreiten müssen. Eine kleinere Gruppe Identitärer versammelte sich mit Fahnen, Bannern, Megafonen und pyrotechnischen Gegenständen zu einer Kundgebung in Brigittenau und zog dann über die Schemerlbrücke Richtung Döbling zum Nußdorfer Platz. Laut Polizei flüchtete diese aber beim Anblick der Beamten ohne ihre Gegenstände - einige Demonstranten konnten angehalten werden. Dabei habe man 35 Identitätsfeststellungen durchgeführt, es gab außerdem eine Anzeige gegen Unbekannt nach dem Versammlungsgesetz, zwei nach dem Pyrotechnikgesetz und eine wegen Ordnungsstörung.