"Fehler gemacht"
Feuerwehr-Kommandant nutzte Einsatzfahrzeuge für Privat-Baustelle
Auf der privaten Baustelle des Krummnußbaumer Feuerwehrkommandanten Mario Achtsnit sorgt der wiederholte Einsatz von Feuerwehrfahrzeugen und Geräten für Kritik. Was unter Kameraden mitunter als praktische Hilfe mit Übungscharakter beginnt, entwickelte sich in diesem Fall zu einem handfesten Aufreger. Über Monate sollen auf Achtsnits Baustelle immer wieder Fahrzeuge und Geräte der Feuerwehr zum Einsatz gekommen sein. Nach anonymen Hinweisen an die NÖN machten diese den Fall öffentlich, der eine interne Prüfung auslöste.
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Was die Vorwürfe betrifft, so wurden unter anderem ein Teleskoplader und ein Wechselladefahrzeug für besagte Arbeiten am Privatgrundstück verwendet. Dabei dient die Feuerwehrausrüstung eigentlich dem öffentlichen Zweck und muss im Ernstfall jederzeit verfügbar sein. Fehlen Fahrzeuge oder Geräte, wirft das unweigerlich Fragen zur Einsatzbereitschaft der Belegschaft auf.
Achtsnit bestätigte die missbräuchliche Verwendung und zeigt sich einsichtig. "Das hat sicher ein Ausmaß angenommen, das nicht in Ordnung war", wird er laut NÖN zitiert - "Ich habe einen Fehler gemacht." Finanzielle Vorteile wollte er dadurch keine anstreben, einen Kostenersatz leistete er dennoch. Auch das Bezirksfeuerwehrkommando ortet Verfehlungen. Zwar hätten einzelne Tätigkeiten Ausbildungszwecken gedient, eine Rechtfertigung für private Arbeiten sei das aber nicht.