Paragleiter-Unfall

Fliegender Holländer verfing sich in Baum

© Bergrettung Salzburg
Ein Paragleiter-Pilot aus Holland landete wohl unbeabsichtigt in Salzburg in 30 Meter Höhe in einem Baum.
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Sbg. Die Einsatzkräfte wurden am Mittwoch gegen 12.20 Uhr alarmiert. Ersten Informationen eines Augenzeugen zufolge hing der Paragleiter aus den Niederlanden - gut sichtbart und in, wie sollte es auch anders sein, oranger Flugkleidung -  rund 25 bis 30 Meter hoch auf einem Baum. Warum der Pilot am Fuße des Gaisbergs in Koppl-Guggenthal etwa 100 Meter oberhalb einer stillgelegten Brauerei und nur unweit des eigentlchen Landesplatzes immer tiefer kam, in einen Wald "abbog" und schließlich in  einem Baumwipfel landete, war zunächst unklar. "Der Niederländer wurde zum Glück nicht verletzt", berichtet die Einsatzleiterin der Bergrettung Salzburg, Linda Gnann. Er hatte sich noch selbst aus dem Gurt befreit und wartete geduldig auf Hilfe.

Hier setzte der Holländer zur unfreiwlligen Landung in 30 Meter Höhe an. © Bergrettung Salzburg
Bergretter und Feuerwehr kamen mit einer extralangen Leiter zum Unfallort. © Bergrettung Salzburg

Mit Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Guggenthal, die ebenfalls alarmiert worden ist, kletterte ein Helfer – von seinen Kameraden seilgesichert – über eine Feuerwehrleiter auf den Baum und dann noch ein kurzes Stück weiter zu dem Verunfallten. Anschließend wurde der Holländer am Seil abgelassen. Im Einsatz standen sieben Bergretter sowie Polizei und Feuerwehr.

Zweiter Paragleiter-Crash in Folge

Bereits am Sonntagabend war die Ortsstelle Salzburg zu einem verunfallten Paragleiter-Piloten am Gaisberg gerufen worden. Der Salzburger war kurz nach dem Start am Gipfel rund zehn Meter abgestürzt und hatte sich eine Beinverletzung zugezogen. Er wurde nach der Erstversorgung von Bergrettern und Rot-Kreuz-Helfern in einer Vakuummatratze hinauf auf den Parkplatz zum Rettungswagen des Roten Kreuzes getragen. Ein Notarzt hat sich zufällig vor Ort befunden.